Auepodcast

Florian Dawin, Martin van Elten

Folge 75: Die Seuche

16.04.2025 54 min Martin van Elten, Tobias Düsterdick, Thomas Otto

Zusammenfassung & Show Notes

Die Seuche ist im Lößnitztal ausgebrochen! Zum einen die Verletztenseuche, durch welche sich unsere Mannschaft praktisch selbst aufstellt - und der die kommenden Spiele nicht leichter macht. Zumal es nicht mal kleine Wehwehchen sind. Und zum anderen die Ergebnisseuche, durch welche wir gute Spiele am Ende doch noch verlieren. Haste Kacke am Fuß, haste du Kacke am Fuß (5 Euro ins Phrasenschwein bitte)! Steht der Sensenmann in Form des Abstiegs bevor? Oder können wir doch noch die Trendwende schaffen? Das und Vieles mehr besprechen Martin, Thomas und Tobias. Zusammen schauen wir auch auf die kommenden Spiele gegen Empor Glauchau, Borussia Dortmund II und SC Verl. Es sei so viel gesagt: Herztropfen werden für die kommenden Spiele dringend empfohlen.

Hört rein!

Transkript

Thomas Otto
00:00:09
Hallo und herzlich willkommen zur Folge 75 des Auepodcasts, zwei gekreuzte Mikros. Ja, so schnell kann es im Fußball gehen. Unsere letzte Folge haben wir noch genannt, Chemnitz ist kaputt. Und jetzt müssen wir vielleicht unsere neue Folge 75 in Aue ist kaputt benennen. Darüber wollen wir sprechen. Dabei ist wieder mit Martin. Hallo Martin.
Martin van Elten
00:00:30
Hi.
Thomas Otto
00:00:31
Und Tobias. Hi Tobias.
Tobias Düsterdick
00:00:33
Hi.
Thomas Otto
00:00:34
So, was können wir uns denn angucken seit der letzten Aufnahme? Wir haben vier Spiele gespielt und haben hier einen Sieg gegen Stuttgart zu Hause geholt und drei Niederlagen und das Ganze hat uns schon derbe in den Tabellenkeller gebracht, zum einen durch unsere einzelnen Spielen schlechten Leistungen, aber eben auch durch die Spiele der anderen Mannschaften, die tatsächlich auch unten anfangen jetzt einfach zu gewinnen und einfach alles super eng zusammen gerutscht ist da unten. Wir wollen uns die Spiele angucken. Wir wollen auch natürlich ein bisschen Ausblick wiedergeben auf die nächsten Spiele, gerade natürlich das wichtige Spiel im Pokal jetzt in dieser Woche in Klauchau. Und dann müssen wir auch erst mal zusammenzählen, ob wir überhaupt noch elf Spieler zusammenkriegen. Denn gerade vor wenigen Minuten, ihr werdet es jetzt wahrscheinlich schon alle wissen, gab es die Hiobsbotschaft, dass mit Maxim Burkhardt und mit Schmied uns zwei wichtige Stützen in der aktuellen Phase langfristig ausfallen. Gehen wir gleich nochmal drauf ein. Aber irgendjemand hat es auch, glaube ich, in den Beiträgen schon genannt. Aktuell haben wir echt die Seuche. Gucken wir uns das an und fangen an mit dem Spiel in Cottbus, was noch eines der Besseren war, oder? Wie fandest du es, Martin?
Martin van Elten
00:01:47
Cottbus? Ja, war auf jeden Fall ein gutes Spiel. Aber gut, Cottbus, bei denen läuft es ja gerade auch nicht. Und naja, unglücklicher kann man ja gar nicht verlieren. Also so kurz vor Schluss nochmal ein Elfmeter. Und wir werden es ja gleich bestimmt auch noch hören. Also ich glaube, der gibt den halt auch, weil der vor der Nordwand halt fällt. Ich glaube, das spielt auch eine Rolle, dass der vor den Cottbuster-Zuschauern dahin gefallen ist und nicht irgendwie auf der anderen Seite oder dass es ein Auswärtsspiel war oder so. Das beeinflusst natürlich schon irgendwie den Schiedsrichter.
Thomas Otto
00:02:15
Die Chronologie des Spiels ist schnell gemacht, insgesamt ein gutes Spiel auch für uns. Wir halten gut mit gegen einen starken Gegner, der noch um den Aufstieg mitspielt, aber auch gerade eine schwierige Phase durchmacht und kriegen in der 89. Minute, glaube ich, einen sehr unglücklichen Elfmeter. Tobias, hast du was gesehen? Wie würdest du die spielentscheidende Situation bewerten?
Tobias Düsterdick
00:02:34
Also ich muss es zu meiner persönlichen Schande eingestehen, dass ich es in dem Abend nicht direkt geschafft habe, das Spiel jetzt live zu sehen. Aber ich hatte es ja dann im Real Life gesehen. Und man könnte jetzt natürlich sagen, das war so ein Elfmeter, wo man sagen könnte, man kann ihn geben, man muss ihn aber nicht geben. Aber wie es halt immer jetzt so schön heißt, hast du Kacke am Fuß, hast du eben halt auch Kacke am Fuß.
Thomas Otto
00:02:58
Das stimmt. Und leider war es halt auch wieder eines der Spiele, wo wir gut mitgehalten haben und einfach unsere Chancen nicht gemacht haben. Und durch so ein blödes Ding, ob es jetzt ein eigener Fehler war oder wie in dem Spiel hier, dass der Schiri ihnen halt den Elfmeter schenkt, verlieren wir das Ding. Wir hören gleich mal in ein erstes Interview rein und fangen an mit unserem, Mittelfeldläufer Mirnes Pepic.
Interviews
00:03:20
Mirnes Pepic, heute bittere Niederlage in Cottbus, fast in der Nachspielzeit noch das 0-1 kassiert. Wie fandest du das Spiel heute? Also ich denke, wir haben schon ein gutes Spiel gemacht. Sehr gutes Auswärtsspiel von uns. Wir hatten sehr, sehr gute Chancen. Ich meine, viel, viel mehr Chancen als der Gegner. Haben eigentlich nichts zugelassen. Ja, am Ende kann man das schon so sagen, dass wir uns das Ding selber reingehauen haben. Erste Halbzeit war ohnehin doch deutlich besser oder hast du es auch so gesehen, dass Cottbus schon in der zweiten Halbzeit auch dann besser ins Spiel kam? Also sie hatten doch ein paar Chancen in der zweiten Halbzeit, oder? Ich denke schon, dass erste Halbzeit klar an uns geht, auch wegen den Chancen und zweite Halbzeit fand ich es eigentlich ausgeglichen. Ich finde, die letzten vier Minuten haben die Cottbus ein bisschen mehr Druck gemacht, wo Martin uns zwei, dreimal im Spiel gehalten hat. Aber im Großen und Ganzen fand ich es ein sehr gutes Auswärtsspiel. Trotzdem Es ist sehr, sehr bitter, dass wir mit null Punkten nach Hause fahren. Noch ein Wort zum Elfmeter. Denkst du, dass es faul war von Linus? Ich weiß nicht. So vom Gefühl her bin ich ehrlich. Kommt er zuerst an den Ball. Aber wie gesagt, die Aktion vorher, alles, das muss ja nicht sein. Und ja, haben wir uns selber zu verschulden und müssen wir jetzt abhaken. Also heute wird es sehr wehtun, morgen auch noch vielleicht. Aber ab nächster Woche muss der Fokus ganz klar auf Stuttgart sein. Nächste Woche geht es ja schon weiter mit zwei Spielen. Was erwartest du davon? Ja, mich braucht ihr sowas nicht fragen, weil ich gehe immer auf Maximum. Und das heißt, ich gehe in jedes Spiel und will das Spiel gewinnen. Wir spielen eh zu Hause und es ist ganz klar das Ziel, zu Hause zu gewinnen. Mendes Pepic, vielen Dank.
Thomas Otto
00:04:55
Ja, cooles Interview mit Mermis, witzige Antwort, mich brauchte das nicht Fragen nach Einsatz, ich gebe immer 100 Prozent, ich glaube so sieht man ihn auch im Spiel, wobei tatsächlich ich so das Gefühl habe, gerade in dieser Saison, Tobias, wie siehst du das, dass Mermis so nicht den Stempel aufdrücken kann, wie er es in der Vorsaison gemacht hat, da war er auch Spieler der Saison mit einer super Laufleistung und auch mit wirklich wichtigen Impulsen, das irgendwie gefühlt fehlt das in diesem Jahr, oder?
Tobias Düsterdick
00:05:25
Naja, er ist ja auch von einem starken Verletzungspech gebeutelt und ich denke einfach auch, in diesem Jahr läuft es ja auch innerhalb der Mannschaft nicht so wirklich, also es ist ja natürlich immer so, also im Fußball spielt auch Psychologie immer eine große Rolle, das werde ich heute wahrscheinlich noch häufiger sagen, aber ich denke halt schon, er kann aufgrund dieser ganzen Mannschaftsleitung einfach auch nicht so gut performen.
Thomas Otto
00:05:50
Werden wir heute dich noch mal oft als mit einem psychologischen Hintergrund einfach brauchen, weil ich glaube auch schon, Steffen Kanser wird es dann gleich auch noch sagen, jetzt spielt zu langsam der Kopf eben auch mit eine Rolle, gerade jetzt nach den Niederlagenserien.
Martin van Elten
00:06:03
Also was ich auch noch sagen wollte, weil mir jetzt noch gar nicht genannt wurde beim Spiel, ist Maximilien Schmid hat ein super Spiel gemacht. Schmid hat ein super Spiel gemacht, hätte glaube ich das schon alleine entscheiden müssen. Und was ich auch noch mal interessant fand, das hat mir das ja nochmal gesagt, Cottbus hatte ein, zwei Chancen vor dem Elfmeter, und man kann das schon so sehen, wenn du jetzt auch ein Highlight-Zusammenfassung dir anguckst, dann kommen auch erst die Chancen ganz am Ende und die zwingenden Chancen in der zweiten Halbzeit hat das sogar auch Auge, also mir fällt das auch dann auf. Meine Wahrnehmung ist natürlich dann auch, geht natürlich sehr stark von dem Elfmeter aus, also Retro-Plex-Perspektiv erzählt man ja oft nochmal eine andere Geschichte von einem Spiel.
Thomas Otto
00:06:45
Und auch ein Punkt wäre einfach wichtig gewesen da, Vielleicht auch ein bisschen für die Moral auswärts in Cottbus dann Punkt geholt zu haben. Wahrscheinlich hätte man dann auch gesagt, dass man unglücklich damit ist, weil man einfach auch die bessere Mannschaft war. So ist man dann sogar eben mit komplett leeren Händen gegangen. Ich würde mal das Interview mit Jens Hertel einspielen.
Interviews
00:07:07
Bei uns am Mikrofon Jens Hertel. Jens Hertel heute unnötige Niederlage in Cottbus, oder? Mehr als unnötig und auch unverdient. Es gab dann doch zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. in der ersten Halbzeit ging aus meiner Sicht klar in Aue. In der zweiten Halbzeit war Cottbus dann ein bisschen besser im Spiel. Sehen Sie das ähnlich? Nein, das sehe ich eigentlich nicht so. Ich denke, dass wir auch in der zweiten Halbzeit gute Phasen hatten. Klar, Energie hatte dann halt zwei Chancen kurz vor, bevor sie dann halt diesen Elfmeter kriegen. Aber wir hatten halt auch unsere Chancen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir gute Phasen gehabt. Wir hätten auch in der zweiten Halbzeit dann das Tor machen können mit Maximilian Schmid. Dann gab es wahrscheinlich auch noch einen Foul an Kieran Jakob. Also weswegen ich sehe, die zweite Halbzeit war absolut in Ordnung. Wie ärgerlich ist der Elfmeter am Ende? Also ist es aus Ihrer Sicht ein Foul gewesen? Im Fernsehen konnte er nicht mal ganz aufgelöst werden. Ja, das ist eben das Ärgerliche. Aus meiner Sicht spielt Rosi klar einen Ball. Er ist eher ein Ticken eher dran. Der Ball springt auch in diese Richtung, von wo er kommt. Und dass der Schiri dann halt so ein Spiel mit einer unklaren Situation so entscheidet, das ist extrem ärgerlich, weil es war total unverdient. Er ist hier ein bisschen umgekippt vor der Kulisse und das macht es halt extrem ärgerlich. Es steht eine spielreiche Woche an mit drei Spielen in gut einer Woche. Was erwartest du da? Ja, jetzt haben wir erst mal Stuttgart. Jetzt haben wir erst mal eine Woche, uns in Stuttgart vorzubereiten. Und dann denken wir erst an Saarbrücken und Essen, weil das ist noch weit weg. Wir haben jetzt alle Hände voll zu tun mit Stuttgart 2, weil das wird halt ein extrem wichtiges Spiel auch für uns. Dann wünsche ich viel Erfolg gegen Stuttgart. Vielen Dank.
Thomas Otto
00:08:42
Ja, ich glaube, da hat man Jens Hertel noch klar den Frust angemerkt, so kurz nach dem Spiel. Etwas schmallebig am Anfang und dann hat er auch noch mal ein bisschen ausgeholt, ein bisschen berechtigt, aber so ein bisschen hört man halt auch so ein bisschen diese Fassungslosigkeit heraus, wieder ein gutes Spiel gemacht zu haben und wieder ohne Punkte nach Hause zu fahren. Martin, wie schätzt du aktuell so seine Bilanz ein? Also 14 Spiele ist er jetzt bei uns, vier Siege hat er geholt, zwei Unentschieden und acht Niederlagen. Sagen wir mal eine... Die Megasaison sieht anders aus und irgendwie hätte man sich doch was anderes und mehr gewünscht, oder? Wie schätzt du aktuell seinen Stand ein in Aue?
Martin van Elten
00:09:18
Naja, er ist natürlich in eine sehr schwierige Situation reingekommen, alleine beim ersten Spiel gegen Hannover 2. Wie viele Verletzte hatten wir da? 5, 6? Also die Verletzten brechen ihm häufig halt irgendwie so ein bisschen. Wir werden es nicht sagen, brechen ihm das Genick, aber die Mannschaft stellt sich dann selber auf und dann fehlen ihm auch so ein bisschen die Alternativen und die Breite im Kader natürlich. Und wenn man jetzt ehrlich ist, allein in dem Spiel mit einem Marcel Bär hätte man vielleicht ein, zwei Tore gemacht und dann hätte man das Spiel gewonnen. Also so einfach ist das halt häufig in der dritten Liga. Wenn du den Knipser nicht hast, dann fehlen dir die Punkte. Oder auch in der Bundesliga, guck dir St. Pauli an, die müssten eigentlich nach dem, was die spielen, im zehnten Platz stehen und gucken aber im Abstiegskampf rum, weil sie halt keinen Knipser einfach haben. Also der gute Stürmer, der dir deine ein, zwei Tore pro Spiel macht oder jedes zweite Spiel mindestens trifft, der ist halt entscheidend und, was ich halt bei ihm gut finde, die Analysen sind schon immer sehr klar und der ist auch, also ich meine, er ist ja jetzt nicht nur bei uns klar, er ist ja auch bei Magenta klar oder in den Interessekonferenzen und, ich finde, das ist eigentlich immer sehr gut analysiert, woran es, hapert und im Endeffekt, wäre es jetzt auch ein bisschen unfair, ihn an der Bilanz zu messen, weil Auf dem Papier ist natürlich keine gute Bilanz, wobei man natürlich auch sagen muss, gerade in der Hinrunde hatten wir ja auch ein, zwei Phasen, ohne die hätten wir ja schon viel früher unten drin stehen, ohne die Siegesserien, die wir inzwischen durch mal hatten.
Thomas Otto
00:10:56
Absolut. Also aktuell zehren wir natürlich auch noch durch die Anfangsphase. Jeder kann sich hoffentlich noch daran erinnern. Vier Spiele, vier Siege ganz am Anfang noch unter Pavel Dotschew. Und ich glaube, da kann man eben noch zustimmen, dass Jens Hertel so ein bisschen in diese verletzten Geschichte einfach reingezogen wurde. Und ja, 14 Punkte aus 14 Spielen klingt natürlich auf dem Papier nicht viel, ist auch nicht viel, aber unter den gegebenen Unständen ist es jetzt einfach wichtig in der Rückrunde einfach die Punkte zusammen, die man braucht, um irgendwie nicht abzusteigen. Das ist nun mal aktuell die Phase. Also wenn man sich die Rückrundentabelle anguckt, sind wir jetzt aktuell 17er von 20. Also das wäre der erste Abstiegsplatz. Aber Martin, ja vollkommen recht, wir zehren noch von der Hinrunde. Es gibt noch ein drittes Interview, was du geführt hast mit dem Heimkehrer in die Lausitz, Martin Mell.
Interviews
00:11:46
Martin Mell, soll ich sagen, willkommen zu Hause. Ich meine, du bist ja mittlerweile schon seit 17 Jahren im Erzgebirge, aber hast davor deine ganze Jugend bei NRG Cottbus verbracht. Wie war es heute für dich, hier zurückzukommen, zu kehren in die Lausitz? Ja, ich glaube, diese acht Jahre in Cottbus, die haben mich schon geprägt in der Zeit. Aber inzwischen bin ich mehr als das Doppelte an Zeit auch in Aue und fühle mich dort sehr zu Hause. Insofern ist das jetzt nicht mehr meine Heimat, aber ich verbinde trotzdem viele Erinnerungen, viele Emotionen dann halt auch an dieses Stadion, an diese Umgebung. Insofern war das dann trotzdem eine schöne Rückkehr. Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir heute hier was mitnehmen, weil am Ende des Tages ist es halt Ergebnissport und da wollen wir Spiele gewinnen. Das Spiel wurde am Ende durch eine umstrittene Szene entschieden. Magenta wurde auch kommentiert, dass nicht ganz klar ist, ob es überhaupt jetzt ein Foul war. War es aus deiner Sicht ein Foul von meines Rosenlöchern? Ich glaube, aus meiner Sicht, ich habe auch kurz das Gespräch mit dem Schiedsrichter gesucht, habe ihn einfach nur gefragt, was er wahrgenommen hat. Er hat auch nur ganz lapidar Foul gesagt. Das war seine Wahrnehmung. Meine Wahrnehmung war, dass beide Spieler zum Ball gehen, keiner so richtig den Ball trifft und sich ineinander verhaken, ist halt 50-50. Ärgerlich ist, dass dann halt in der 89. Minute so eine Aktion, wo vielleicht man darüber streiten kann, dazu führt, dass man am Ende als Verlierer dasteht. Die Cottbusser werden sich natürlich freuen. Und ich glaube, andersrum gab es vielleicht auch schon die eine oder andere Situation, die uns bevorteilt hat in dieser Saison. Das gehört nun mal zum Fußball dazu. Ist auch das Schöne, dass man hinterher darüber diskutieren kann. Aber wenn man jetzt halt derjenige ist, der das Spiel dann halt verliert aufgrund der Entscheidung, auch wenn sie knifflig war, Das ist dann halt schon ärgerlich. Jens Hedl kommentierte das Ganze nur mit, vielleicht ist der Schiedsrichter auch vor der Kulisse eingeknickt. Ja, ist natürlich immer auch, macht vielleicht auch einen Unterschied, ob man jetzt auswärts zu Hause spielt. Auswärts ist auch ein gutes Stichwort. Heute waren wieder ein ausverkaufter Gästeblock, 1700 oder 1800 Auerfans. Ist doch fantastisch, wie die Mannschaft auch in so einer schwierigen Phase in der Saison gerade unterstützt von den Fans, oder? Ja, absolut. Also ich kann nur einen riesen Dank aussprechen an jeden, der uns heute hier im Stadion unterstützt hat. Wichtig ist in der Phase, wo jetzt halt auch was greifbar wird, was man am Ende gewinnen kann, was man vielleicht am Ende verlieren kann, dass wir dort irgendwo zusammen unsere Ziele versuchen zu erreichen und dafür Vollgas geben. Und das war heute auf den Rängen 100 Prozent zu spüren. Bei uns 100 Prozent auf dem Platz zu spüren, denke ich, ist mein Eindruck. Ja, und deshalb, ich glaube, da haben unsere Fans dann halt auch ein feines Gespür dafür, uns dann nach dem Spiel aufzubauen und zu sagen, wir sind okay damit, wie ihr heute auf dem Platz aufgetreten seid, auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht das Wünschenswerte war. Ja, also davor Hut ab. Was hier heute im Gästeblock abgelaufen ist, war tolle Stimmung, auch zahlenmäßig unfassbar gut. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen und bin mir sicher, dass wir in den nächsten Wochen Ergebnisse einfahren werden und dass wir auch, weiterhin in den Heimen und Auswärtsspielen tatkräftig unterstützt werden. Nächste Woche geht es zu Hause gegen VfB Stuttgart 2. War auch im Hinspiel ein schwieriger Ausfahrtssieg in einer wichtigen Phase. Damals standet ihr euch durch eine Niederlagenserie enorm unter Druck. Was erwartest du für das Spiel gegen den VfB? Wir haben damals schon im Prinzip das Hauptaugenmerk darauf gelegt, stabil in der Defensive zu sein und Nadelstiche zu setzen. Das war, glaube ich, in der Phase ganz wichtig und war auch extrem harte Arbeit für die komplette Mannschaft über 90 Minuten, weil die Stuttgarter halt auch extreme Qualitäten haben. Also man sieht es auch, in der Liga haben sie jetzt schon den einen oder anderen Großen auch dominiert und geschlagen. Auch Spiele, die sie zum Teil verlieren, verlieren sie unglücklich, weil sie trotzdem ihre Leistung in den meisten Fällen auch abgerufen. Ich bin gespannt, aber ich weiß, dass ein hartes Stück Arbeit auf uns zukommt, in der wir nicht weniger geben dürfen auf dem Platz als heute, denn sonst kann man so eine Mannschaft auch richtig unter die Räder geraten. Dann wünsche ich viel Erfolg beim Heimspiel zu Hause gegen Stuttgart und auch bei der englischen Woche, die danach ansteht. Martin Mendel, vielen Dank. Dankeschön, greif auch.
Thomas Otto
00:15:51
Also es ist nicht eingetreten, dass wir unter die Räder geraten sind, gucken gleich auf das dann kommende Spiel gegen Stuttgart. Vielleicht noch zwei Sätze zum Stadion und zum Drumherum. Martin, es ist ja auch ein Ostduell, sicherlich auch viel Polizeipräzenz in Cottbus. Was kann man so drumherum berichten?
Martin van Elten
00:16:10
Ja, drumherum, ich habe erstmal den Eingang gar nicht gefunden. Bisschen doof, weil ich dann auch an dem Heimstehplatzbereich quasi rein musste. Polizei war auf jeden Fall viel da. Ganz lustig war auch, als ich aus dem Bahnhof rauskam, da war der Mannschaftsbus gerade am Hotel, am Bahnhof übernachtet, in so einem Vier-Sterne-Hotel und da war auch Polizei schon vor dem Mannschaftsbus. Also, ja, gut. Aber sonst, ich kann ja dafür da jetzt nicht so viel sagen, weil ich jetzt halt den normalen Weg Richtung Haupteingang gelaufen bin. Also, ja, aber ich meine, ich bin auch mit Augeklamotten über die Haupttribüne gelaufen und da gab es keine Kommentare und nichts. Also ich meine, an sich ist das ja auch kein Derby, sondern naja, die haben halt irgendwie was mit Chemnitz, eine Freundschaft oder was und ja, gut, in Ostdeutschland mögen sich viele Vereine nicht, aber ja, also ich weiß es nicht, Gästeblock war natürlich sehr voll, hat Martin Menner ja auch schon gesagt. Und ja, das mit dem Schiedsrichter, das fand ich auch nochmal gerade interessant, dass Martin Manendo mal gesagt hat, dass der Schiri nur faul gesagt hat. Gut, dass wir das auch noch aufgeklärt haben.
Thomas Otto
00:17:28
Gut, im nächsten Spiel hat der Schiri nicht faul gesagt, sondern Hand und da gehen wir direkt dann rein, dann das war ja doch auch ein, Tobias, psychologisch sehr, sehr wichtiges Spiel aus so einer Niederlage heraus, dann einfach in dieses wichtige Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Stuttgart zu spielen, wo wir ja auch wussten, es ist extrem wichtig jetzt einfach drei Punkte zu holen und gerade auch mit Hinblick auf die englische Woche dann in Saarbrück. In Essen, war klar, das wären sehr schwierige Spiele und das ist einfach wichtig, gegen Stuttgart zu punkten. Wir haben dann 2-1 gewonnen, durch einen Handelfmeter von Mendes Pepic und nach dem Ausgleich dann 2-1 kurz vor Schluss durch Maxim Burkhardt mit einem, fand ich, dann auch sehr, sehr rausgespielten Tor. Tobias, hast du das in der Zusammenfassung oder vielleicht sogar live gesehen?
Tobias Düsterdick
00:18:19
Ja, also ich habe es in der Zusammenfassung gesehen und ich muss halt sagen, das war so gerade das 2-1, das war wirklich super schön herausgespielt. Also ich meine, ich glaube, es ging ja so ein bisschen so, dass die Vorlage kam ja von Rosenlöcher, der so ein bisschen so hinter die Abwehr gespielt hat und ich glaube, so circa aus 25 Metern hat er dann auch der Burkhardt dann ja auch eingenetzt und, vor allen Dingen aber auch der Elfmeter. Das muss man ja auch mal sagen, das war ja ein absolut berechtigter Elfmeter. Ich meine, dass wir es dann wieder mal so spannend gemacht haben und dann jetzt doch wieder so ein Gegentor zugelassen haben, das war natürlich enorm ärgerlich. Aber letztlich gesehen, ich muss mal sagen, am Ende des Tages war es ein, herausgespielter Sieg und es war auch ein berechtigter Sieg.
Thomas Otto
00:19:09
Für mich auch sehr wichtig, einfach mal für Jens Hertel, glaube ich, also nicht nur die drei Punkte, sondern auch, muss man ja bedenken, dass Stuttgart den Ausgleich schießt, glaube ich, in der 72. Minute. Dann Jens Hertel entscheidet, Mika Clausen und Maxim Burkhardt einzuwechseln in der 77. Minute. und genau die beiden, Mika Clausen hat nämlich dann den schönen Pass dann raus zu Leines gemacht und der passt eben rein zu dem zweiten eingewechselten Maxim Burkhardt und er macht ihn rein und dass genau die zwei Spieler, die er gerade eingewechselt hat, genau an dem wichtigen, super wichtigen 2 zu 1, extrem dran beteiligt sind ich glaube, das tut ihm auch gut damit er auch so ein bisschen merkt, okay so ein bisschen auch, ich kann es noch und ich kann gut Entscheidungen treffen und ich kann noch auf die Mannschaft einwirken, also ich glaube, das darf man auch nicht immer so unterschätzen, dass solche Kleinigkeiten dann eben auch viel Selbstbewusstsein für einen, gerade auch einen Trainer, glaube ich, bringen. Und ja, insgesamt, glaube ich, das Erzgebirge Beben gelassen hat. Im Stadion haben, wenn man mal die Stuttgarter 20 People vielleicht auch abziehen will, 7200 Leute gejubelt. Martin, für so ein Spiel 7200 Zuschauer, was sagst du dazu?
Martin van Elten
00:20:21
Ja, ist natürlich gut, vor allen Dingen, wenn man die Vorverkaufszahlen ein, zwei Tage vorher gesehen haben hat, müssten wahrscheinlich noch zwei, zweieinhalbtausend ja, noch spontan, hingegangen sein und das natürlich auch nochmal gut mit dem, zusammen auch mit dem, Aufruf der Fans, den es ja da gab, bitte ins Stadion zu gehen und die Mannschaft jetzt auch in der Phase unterstützen und das schließt ja auch an das an, was Martin Mennel gesagt hat, dass die Leute irgendwie schon ein gutes Gespür haben, wenn die Mannschaft uns gerade braucht als Fans.
Thomas Otto
00:20:52
Ja, absolut und die dann wirklich hier als zwölfter Mann aufgetreten sind und.
Martin van Elten
00:20:57
4.900 war der Vorverkaufsstand am Donnerstag vorher, also nochmal über 2.000 Tickets verkauft.
Thomas Otto
00:21:05
Super wichtig. Gut, dann glaube ich, kann man das Spiel auch schon dann abhaken. Wie gesagt, wichtige drei Punkte, die uns dann auf 43 Punkte insgesamt gebracht haben und der aktuellen auch gerade Kader-Situation einfach extrem wichtig. Um dann mit diesen drei Punkten Rückenwind dann auch in die englische Woche zu gehen, das uns zwei Auswärtsspiele bescherte, nämlich die weite Reise unter der Woche nach Saarbrücken, was ja glaube ich 150, 200 Leute dann auf sich genommen haben, wenn sie nicht da aus der Ecke stammen oder dort gerade leben. In Saarbrücken mussten wir uns dann eine 2-0-Niederlage abholen, das auch glaube ich vollkommen verdient war, das hat man auch in den Interviews dann nachgehört. Von uns war leider keiner vor Ort, deswegen gibt es hier auch keine Interviews, aber ich glaube viel mehr zu dem Spiel braucht man nicht zu sagen, dass wir ein bisschen Aufbaugegner für Saarbrücken waren, die hatten vorher vier Niederlagen am Stück, und wir einfach an dem Tag gegen Saarbrücken und auch gegen die Zuschauer da im Stadion einfach nichts. Gegenbringen konnten. Superschwierig auch natürlich die ganzen Verletzungen. Mika Clausen hat sich dann in dem Spiel verletzt, der ein super wichtiger Spieler für uns dann ist. Marvin Stefaniak hat sein Debüt gegeben nach seiner langen Verletzungsphase und das kann man vielleicht noch herausheben, es gab einen Spieler aus dem Nachwuchs, nämlich Lukas Schimkus aus der U17, der hier für unseren Verein sein erstes Männerspiel gemacht hat. Also herzlichen Glückwunsch Lukas das kann dir keiner nehmen, wie auch immer jetzt dein Weg noch weiter geht dass du einen Drittliga 1 hast ich glaube so kurz vorher kurz vor dem Schlusspfiff oder ein paar Minuten vorher eingewechselt.
Martin van Elten
00:22:49
Und ein alter Bekannter hat getroffen.
Thomas Otto
00:22:51
Nämlich?
Martin van Elten
00:22:52
Florian Krüger.
Thomas Otto
00:22:55
Mit Rizzuto gibt es ja noch einen zweiten. Aber bitte, Tobias?
Tobias Düsterdick
00:22:59
Ich meine, wo ja Florian Krüger jetzt ja bei Sattbrücken eigentlich in der Saison noch gar nichts gerissen hat, so wirklich.
Thomas Otto
00:23:06
Ich glaube, er kam auch erst in der Rückrunde, oder? Kann das sein?
Martin van Elten
00:23:09
Genau.
Thomas Otto
00:23:09
Er war in Belgien. Und war, glaube ich, auch eher jetzt aktuell so ein bisschen der Einwechsler. Hat jetzt aber gegen uns und glaube jetzt am Wochenende in Wiesbaden, glaube ich, auch wieder getroffen. Also, er kommt so langsam. Und natürlich immer noch ein cooler Typ. Es tut natürlich weh, ihn bei einer anderen Mannschaft zu sehen. Weiß nicht, wie es euch geht. Wenn er gegen uns trifft, ja, das ist schon traurig. Gut, dann würde ich schnell das Saarbrückenspiel abhaken und eher etwas mehr noch über das letzte Spiel reden, weil da, Martin, warst du auch wieder vor Ort in Essen. So ein bisschen ja in deiner Heimat Nordrhein-Westfalen. Wie war es so drumrum? Spiel war Samstagnachmittag. Anreise per Zug wieder?
Martin van Elten
00:23:54
Also genau, ich bin sogar noch am Freitagnacht nach Hause gefahren. War dann so, glaube ich, um halb zwei zu Hause. Schwierige Zuganreise. NRW Berlin ist gerade echt eine beschissene Verbindung. Echt nervig, wenn man das ständig fahren muss. Und ja, dann natürlich am Samstag war es natürlich angenehmer. Dann habe ich gerade mal anderthalb Stunden gebraucht. Und da habe ich schon jemanden im Zug getroffen, der unterwegs eingeschrieben ist, habe mich gefragt, was ich denn am Niederrhein als Aue-Fan mache. War dann auch ganz lustig so. Ich bin noch mit einem Essen-Fan ins Gespräch gekommen und habe dann noch einen Hörer getroffen in Essen am Hauptbahnhof. Grüße an Markus und seinen Sohn. Die waren beide aus Frankfurt da. Ist ja auch immer cool, wo wir so Hörer und Fans halt haben. Die Woche davor, das habe ich auch noch gar nicht erzählt, habe ich auch noch in Bremen den Volker getroffen. Viele Grüße an der Stelle. Also es ist immer gut, wo man überall Hörer und auch Fans trifft.
Thomas Otto
00:24:56
Super gut. Ja, zum Spiel. Wir gehen 1-0 in Rückstand, kämpfen uns aber trotzdem, glaube ich, ganz gut rein. Ich glaube, ein sehr ausgeglichenes Spiel, gerade in der ersten Halbzeit. Adi Luna macht das 1-1 durch noch eine schöne Flanke von Fallmann. Gehen dann leider kurz vor der Halbzeit durch den Elfmeter 2-1 in Rückstand. Müssen wir über den Elfmeter diskutieren, Tobias? Hast du den Elfer gesehen?
Tobias Düsterdick
00:25:22
Ich glaube, über diesen Elfmeter müssen wir, glaube ich, nicht diskutieren. Also ich meine, Fallmann hat den durchstarkenden Astlan jetzt touchiert und ich glaube, das war schon eine klare Sache.
Martin van Elten
00:25:34
Also Pascal hat ja selber gesagt, dass es ein Elfmeter war, aber dass dann auch er hätte auch ein, zwei andere Elfmeter kriegen müssen und er spielt dann aber auf die Szene an, wo man das Pepitsch dann die Elfkarte bekommen hat.
Tobias Düsterdick
00:25:46
Was aber natürlich auch eine klare Schwalbe war. Also da brauchen wir nicht zu diskutieren.
Thomas Otto
00:25:52
Das stimmt. Wollen wir vielleicht gerade mal in das Interview von Pascal Feinmann reinhören?
Interviews
00:25:56
Pascal Feinmann, heute eine bittere 4 zu 2 Niederlage in Essen. Du hast einen schönen Assist gemacht. Wie fandest du das Spiel heute? Ja, ich habe es vorher schon gesagt. Ich glaube, wir haben kämpft das Spiel. Ja, ein gerumpelt Mittelfeld, gerumpelt viele enge Duelle. 2. Halbzeit wurde es ein bisschen besser. Aber nichtsdestotrotz, glaube ich, dass wir heute enttäuscht sein können mit dem Ergebnis. Aber mit der Leistung war es okay. Wir müssen es halt nur belohnen. War der Elfmeter der Knackpunkt? Also ich meine, bis zum 2 zu 1 durch Astlan war der ja durchaus ein ebenbürtiges Spiel. Die kam dann aus der Pause raus. 20 Minuten passiert fast gar nichts. Dann fällt es 3 zu 1 für Essen. Nein, ich würde nicht sagen, es war ein Knackpunkt. Du hast es vorher schon gesagt, ich berühre beides, bei allem Gegner. Also man kann den Elfmeter geben, aber dann muss man bei uns auch zwei Elfmeter geben. Aber wir haben uns trotzdem davon nicht beeindrucken lassen. Klar haben wir dann auch das 3-1 kassiert. Aber eine gute Antwort gezeigt und eigentlich dem Ausgleichstreffer näher, als wir dir noch einen drauf. Einfach bitter momentan, was bei uns gerade abgeht. Diese Woche geht es ja auch wieder weiter bei einer englischen Woche. Sachsen-Pokal-Halbfinale und dann zu Hause gegen Borussia Dortmund 2. Was erwartest du da? Ja, ich glaube, wir spielen in Klachau. Es wird eklig. Die werden sich hin und reinstecken und alles probieren. Unseres Lebensschwert zu machen. Gegen Dortmund müssen wir dann mit der Initiative greifen. und werden den Klassenerhalt fix machen und die drei Punkte einfahren. Noch ein Wort zu den Fans. In Saarbrücken waren schon 200-300 Fans da, heute auch wieder 400. Die Leute sind vielleicht 2000 Kilometer diese Woche gefahren. Wie fandest du den Support heute? Ja, das ist Wahnsinn. Ich will die Leute unterstützen, auch wenn die Ergebnisse gerade nicht stimmen. Das war am Dienstag schon so, das war jetzt wieder so. Ja, einfach Wahnsinn, was die leisten. Und die haben es am meisten verdient, dass wir sie am Sonntag beschenken. Pascal Fallmann, vielen Dank.
Thomas Otto
00:27:45
Das Gerumpel mit seinem österreichischen Akzent, der immer wieder nett zuzuhören, Pascal Fallmann, super Interview. Und natürlich auch schon ein echter Frust, den man auch da wieder hört, nach einer ja auch wirklich guten Reaktion nach dem Zeitbrückenspiel und auch einer guten Leistung jetzt dann eben dann wieder als Verlierer vom Platz zu gehen, das ist dann wirklich hart. Tobias, so psychologisch geguckt, wenn man jetzt so sieht auch, wie viel wie viele Verletzte dann auch so ein Spieler mit sich bringt, wenn man sieht, Burkhard, erste Halbzeit, Knievertret, jetzt Kreuzbandriss ist es bekannt, Majeczak muss zur Halbzeit ausgewechselt werden, Schmid muss dann in der zweiten Halbzeitrunde auch mit Zündes Mosesband jetzt hier. Was macht das mit einem Team, wenn man so merkt, jetzt hier nach und nach fallen uns die Leute aus durch Verletzungen?
Tobias Düsterdick
00:28:35
Ja, das kann ja im Wesentlichen zwei Effekte haben. Einerseits würde ich jetzt sagen, das Team kann jetzt noch enger zusammenrücken, oder zu sagen, okay, es wird irgendwie immer schwerer und schwerer für uns, weil ja gerade irgendwie alle Teams unter uns natürlich auch wieder beginnen zu punkten. Also ich würde jetzt mal ganz klar sagen, dass das Ziel Klassenerhalt, das ist im Moment gerade akut gefährdet. Also ich meine, das ist jetzt ein Hot Take und ich habe jetzt vor zwei Wochen noch was ganz anderes gesagt, aber mittlerweile mache ich mir da wirklich ganz, ganz ernsthafte Sorgen, Weil irgendwie, wir sind gerade in so einem Negativstrudel, das kann echt da hinten losgehen und ich will mir nicht ausrechnen, was mit Aue passiert, wenn sie in die Regionalliga absteigen.
Thomas Otto
00:29:19
Ja, da machen wir uns jetzt mal noch gar keine Gedanken. Hast du einen Tipp für Jens Hertel, der dauerhaft unseren Podcast auch anhört? Wie kann man psychologisch die Mannschaft jetzt wieder aufbauen?
Tobias Düsterdick
00:29:29
Ja, einfach den Teamgeist stärken. Also ich meine, ich erinnere mich da gerade an den Film Königrecht des Himmels, ich weiß, das ist gerade ein bisschen weit hergeholt, aber wo die da am Ende nur mit Zivilisten Jerusalem verteidigen, dass ich da auch echt sagen muss, ja, ich weiß, das ist gerade wirklich sehr, sehr weit hergeholt, aber dass jetzt, wenn jetzt jeder den nötigen Kampfgeist aufbringt und irgendwie, dass man es dann halt doch noch schaffen kann. Also, ich meine, wir sind jetzt nicht akut abschließgefädelt. Wir sind ja hier nicht Sandhausen oder so, aber die Gefahr besteht. Und wenn jetzt das Team zusammenrückt, können sie auch hier neue Helden hervortun.
Thomas Otto
00:30:07
Das ist doch eine gute Ausgangsposition. Auf jeden Fall hat es dann in Essen nicht mehr gereicht. Also auch trotz vielleicht einer guten Ansprache in der Halbzeit von Jens Hertel. Wir haben danach die Halbzeit des 3-1 bekommen. Und sind dann nochmal rangekommen durch Steffen Kanzer, der, glaube ich, sein zweites Saisontor macht. Sind dann nochmal am Drücker gefühlt, irgendwie spielen auf das 3-3, auf das gegnerische Tor, kriegen dann aber kurz vor Schluss dann noch das 4-2 und damit war die Sache entschieden. Steffen Kansa, wieder ein Kämpfer vor dem Herrn, wieder ein gutes Spiel gemacht und auch er war bei uns vor dem Mikro, Steffen Kansa.
Interviews
00:30:45
Steffen Kansa, heute eine deutliche Niederlage bei Rot-Weiß-Essen, dabei auch zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die erste Halbzeit war durchaus auch ebenbürtig. Wie fandest du das Spiel heute? Ja, insgesamt auf jeden Fall eine verdiente Niederlage, weil wir es nicht geschafft haben, einfach die 50-50-Duelle leider für uns zu gewinnen. Klar, ich glaube, bis auf ein Tor sind es durchaus Tore, die kriegst du nicht jeden Tag. Nichtsdestotrotz, wenn du vier Tore kriegst, ist es einfach zu viel und da müssen wir schleunig gucken, dass wir es besser machen. Dein Tor war auch wichtig zum 3 zu 1 da waren wir ja durchaus nochmal 3 zu 2, Entschuldigung, waren wir durchaus nochmal dran, du bist auch nochmal vor die Fans gegangen wolltest wahrscheinlich nochmal einen Impuls setzen, oder? Ja, natürlich, wir wissen natürlich ja, die Temperaturen waren warm wir haben schon gedacht, wenn wir nochmal zurückkommen dass wir vielleicht noch die Chance kriegen, ja, den Ausgleich zu machen, ich glaube vom Engagement kann man uns glaube ich nicht viel vorwerfen weil wir haben es natürlich nochmal probiert Die haben dann ihren Konter einfach gut ausgespielt. Und ja, wir müssen einfach schauen, weitermachen. Nichtsdestotrotz eine deutliche Niederlage, aber ich glaube, viel fehlt trotzdem nicht zu gewinnen im Moment. Aber ja, der Kopf spielt natürlich auch langsam mit und dann müssen wir schleunig gucken, dass wir das Spiel übernetzt. Diese Woche gibt es zwei Spiele. Halbfinale gegen Emporg-Laucher und dann zu Hause ein wichtiges Spiel gegen Borussia Dortmund. Was erwartest du da? Ja, ich glaube, Donnerstag ist der Gegner nicht zu unterschätzen. Man kommt nicht umsonst ins Sachsen-Pokal-Halbfinale. Da müssen wir natürlich gucken, dass wir in unsere Abläufe kommen und zeigen, dass wir natürlich die Profimannschaft sind. Aber das wird ein sehr schweres Spiel. Der Gegner ist da völlig zurecht, wo er ist. Wir erwarten auf jeden Fall ein enges Spiel.
Thomas Otto
00:32:33
Steffen Kanzer gewohnt aufgeräumt und motiviert, aber trotzdem natürlich sehr hart, da mit einer Niederlage wieder nach Hause zu fahren und die anderen Mannschaften zu sehen, die einfach ihre Punkte holen, wenn man jetzt so sieht, Osnabrück gewinnt auswärts in Dresden und auch andere Mannschaften, die einfach da unten punkten. 1860 hat uns jetzt schon längst überholt und wir jetzt einfach so nach und nach da unten durchgereicht werden, wichtig jetzt als Mannschaft zusammen zu stehen und motiviert reinzugehen, das hast du gerade gesagt Tobias, aber wenn wir mal auf die verletzende Situation gehen und gucken, in der Abwehr Burkhard Can Öcan, davon vielleicht auch nicht vergessen fehlt die ganze Saison, hat im ersten Spiel mal ein paar Sekunden gegen Hannover 2, am ersten Spieltag gespielt, ist die ganze Saison mit Kreuzbandriss verletzt. Niko Vukancic sitzt die meiste Zeit bei uns auf der Tribüne. Mika Klausen ist jetzt ausgefallen. Marvin Stefaniek ist gerade mal so wieder frisch aus der Verletzung zurückgekommen. Und vorn jetzt mit Marcel Bär und Maxi Schmid einfach große, schwergewichtige Ausfälle. Wie kann das eine Mannschaft auffangen, Martin? Wenn man sich gerade so den Sturm anguckt. Aktuell haben wir dort nur noch zwei nominelle Stürmer, nämlich Rieke Bornschein, der auch gerade erst verletzt war. Und auch in Wilhelm Kallenbach, der auch gerade verletzt war. Fehlen uns Stürmer?
Martin van Elten
00:33:55
Ja, gar nicht. Wir können es einfach gar nicht auffangen gerade. Also, ja, Maxi Vermieter hat ja auch die Qualität, die Marcel Bär hat. Also, das ist ja teilweise der entscheidende Faktor, warum du die Spiele auch verloren hast. Und Steffen Kansa hat ja teilweise Stoßstürmer gespielt in der zweiten Halbzeit in Essen. Also, ich weiß nicht, ob euch das auch aufgefallen ist. Er war halt bei vielen Situationen einfach mit vorne. Und, ja, das sagt natürlich auch viel aus. und ich weiß nicht, ob man mit Omas Jaric oder mit Jean Seitz halt irgendwie noch einen Sturm hat, ja, also beides gute Typen, aber halt nicht die klassischen Stoßstürmer, die man vielleicht braucht, um den Klassenerhalt zu schaffen gerade, ja.
Thomas Otto
00:34:34
Ja, jetzt zuletzt hat Boros Tashi ja noch durch Sturm gespielt, das ist ja auch noch, sagen wir mal, grundsätzlich einer, den man davon reinstellen kann. Tobias, wie siehst du's?
Tobias Düsterdick
00:34:42
Ja, ich glaube, die Situation ist gerade wirklich extrem vertrackt. Also eigentlich brauchst du noch einen Sieg, wenn nicht sogar zwei Siege. Also ich meine, jetzt müssen natürlich andere Spieler aus anderen Mannschaftsteilen natürlich auch nachrücken. Aber ich glaube, ich sehe diese Situation gerade schon als sehr katastrophal an.
Thomas Otto
00:35:02
Ja, ich glaube, zuletzt hatten wir dann immer Jugendspieler, U17, U19-Spieler, die mit auf der Bank saßen, als einzige Auswechselspieler noch zu denen, die halt eingewechselt wurden. Schwer natürlich halt auch, du hast es ja angesprochen, Omas, Jaretz, Sean Seitz, die in dieser Saison schwer an ihre Top-Leistungen, vielleicht auch an der letzten Saison angreifen können und da fällt es natürlich schwer. Und Martin, man hat gesehen, einfach diese Abhängigkeit von Marcel Bär, oder? Also der hat uns einfach, muss man sagen, das war unser Go-To-Guy, der uns die Punkte geholt hat und seitdem funktioniert es nicht mehr.
Martin van Elten
00:35:37
Auch als Spieler, also einfach auch als Typ auf dem Platz, der bei der Presse steht, der sich erklärt auch nach einer schlechten Leistung, die ich glaube, er ist einfach auch enorm wichtig für die Mannschaft und nicht nur durch seine Tore, sondern einfach auch als, jemand, der vorangeht und da haben wir halt nur noch Männle hinten im Tor und sonst wird es halt mit den klaren Führungsspielern halt schon knapp, also klar, wir haben ein paar vielleicht noch Stefaniak, aber der ist ja auch viel verletzt, also Also Marcel Bär war schon extrem wichtig und ich glaube, es war auch jedem klar, dass durch den Ausfall wir in große Probleme kommen. Auf der anderen Seite, wir haben ja auch irgendwie gegen Stuttgart 2 gewonnen und es sind noch zwei, drei Heimspiele, die man auf jeden Fall gewinnen kann und muss. Und dann ist auch der Klassenheit rechnerisch durch. Und sportlich ist es ja fast wichtiger für uns, dass wir halt noch irgendwie den Sachsen-Pokal gewinnen, damit wir im DFB-Pokal spielen. Das ist ja auch finanziell sehr wichtig, dass man halt mal die halbe Million, Millionen, die man da vielleicht am Ende machen kann, halt mitnimmt.
Thomas Otto
00:36:48
Dazu muss da natürlich auch noch erstmal ein Halbfinale gewonnen werden und dann auch das Finale, gerade wahrscheinlich gegen Lok Leipzig. Aber ja, einfach jetzt gerade wieder so Ende April, Mitte Mai, einfach die wichtigste Zeit der Saison, wo es geht zu performen. Eigentlich ist es ja aber auch genau die gleiche Situation wie nach dem Energiespiel, also mit vielen Parallelen, wo man eben jetzt ein nächstes Spiel hat gegen eine Zweitvertretung einer Profimannschaft. Da vielleicht auch nicht weiß, wer jetzt da von den Profis im Kader dann irgendwie abgestellt wird, was ja immer bei den zweiten Mannschaften ist und der BVB zwar ja in einer ähnlichen Tabellenposition ist, wie es jetzt, die Stuttgarter waren und wir wieder ein Heimspiel haben. Und jetzt heißt es wieder einfach alles zu geben. Die Mannschaft muss performen. Ich glaube, wir als Zuschauende entsprechend so viel wie möglich, ins Stadion gehen, dass wir einfach wieder der zwölfte Mann oder vielleicht sogar jetzt in der Mannschaftssituation der zehnte und elfte Mann sind, weil wir einfach nicht bei elf vollen Spielern sind. Ja, das ist einfach das nächste Spiel. Wie sieht es aus jetzt, wenn wir mal das Sachsenpokal-Spiel nochmal außen vor lassen, gucken wir uns gleich nochmal gesondert an. Heimspiel gegen BVB 2 Ostersonntag? Habt ihr Zeit, hinzufahren?
Tobias Düsterdick
00:38:02
Also ich grundsätzlich schon.
Thomas Otto
00:38:05
Martin?
Martin van Elten
00:38:06
Ich bin an Ostern natürlich bei meiner Familie. Ja, aber gut, das Sachsen-Bokal-Spiel nehme ich noch mit.
Thomas Otto
00:38:14
Ja.
Tobias Düsterdick
00:38:15
Genau. Da hatten wir heute auch schon mal geguckt. Also Glauchau ist ja wirklich im Moment gerade sehr schwierig zu erreichen.
Thomas Otto
00:38:23
Wie ist denn deine Bahnverbindung? Wie fährst du denn nach Glauchau?
Tobias Düsterdick
00:38:26
Also größtenteils mit dem Bus.
Thomas Otto
00:38:29
Wie lange braucht man von Leipzig?
Tobias Düsterdick
00:38:31
Aktuell zwei Stunden.
Thomas Otto
00:38:33
Genau. Donnerstag, jetzt vor Ostern spielen wir das Pokalspiel gegen Empor-Klauchau. 16.30 Uhr. Ich glaube, das hat man nochmal vorverlegt. Dummerweise gerade für diejenigen, die noch kurz vor Ostern arbeiten müssen.
Martin van Elten
00:38:45
Ja, wegen dem Flutlicht.
Thomas Otto
00:38:47
Und ja, es gibt jetzt nochmal 250 Karten, die jetzt morgen früh, Dienstag früh in den Verkauf gehen. Wahrscheinlich, wenn die Folge rausgeht, sind die dann auch schon weg. Das heißt, ich gehe mal davon aus, auch ein klares Heimspiel für uns. Zu Embruch-Klauchau vielleicht gesagt, spielen Sachsen-Liga und wenn man sich das anguckt, ist das dann die sechste Liga. Also wir spielen dritte, Regionalliga, vierte, dann gibt es noch die Oberliga und darunter ist die Sachsen-Liga und die führt Embruch-Klauchau, muss man aber sagen, unangefochten an. 21 Spiele, 16 Siege, eine Unentschieden und vier Niederlagen und, Martin, die Pokal-Historie lässt dann schon sich sehen.
Martin van Elten
00:39:34
Genau, die haben halt gegen Zwickau gewonnen, glaube ich, im Achtelfinale. Und in der letzten Runde hatten sie ja diesen komischen Elfmeter da gegen, was war es? Laubegast oder was?
Thomas Otto
00:39:45
Laubegast, doch, doch, hast du schon recht.
Martin van Elten
00:39:46
Genau, die sind ein bisschen komischer Elfmeter in der Verlängerung dann noch weitergekommen. Und ja, das hatten wir, glaube ich, auch schon letztes Mal mit Kevin besprochen. Sehr, sehr viele Spieler, die aus einem NLZ kommen, die bei Aue im Nachwuchs waren, bei Zwickau, bei Chemnitz und ich glaube, wahrscheinlich der bekannteste, jetzt aus Auer Sicht, Marcin Sieber, der auch ein Tor gegen Zwickau geschossen hat.
Thomas Otto
00:40:11
Marcin Sieber, Marian Albustin, kennt man vielleicht noch, hat, glaube ich, sogar noch Aue Amateure damals gespielt, so 2010, 2011. Ja, das sind, glaube ich, so die bekanntesten Spieler mit einer größeren Aue-Historie. Kleine Schätzfrage an euch. Wann hat Empor Klarau das letzte Spiel verloren? Was schätzt ihr in dieser Saison?
Tobias Düsterdick
00:40:36
Oh, da trisst du mich gerade echt auf den falschen Fuß. Ich glaube, ich habe mich in meinem Leben noch nie vorher mit Klarau beschäftigt. Also ich habe heute herausgefunden, das liegt bei Zwickau. Ich würde mal sagen, also ich schätze jetzt einfach mal so random geraten jetzt vor zehn Spielen.
Martin van Elten
00:40:53
Na, wenn du schon so sagst, dann war es letztes Jahr.
Thomas Otto
00:40:56
Das stimmt. Es war am genau 20. November, am 12. Spieltag. Und da hat man zu Hause gegen Dresden-Laubergast verloren, gegen die man dann ein paar Monate später im Pokal gewonnen hat. Und das Ganze war auch direkt nach dem angesprochenen Sachsenpokalspiel gegen Zwickau, also das nächste Spiel, wo man euphorisch dann reingegangen ist, hat man verloren und das ist doch vielleicht so ein ganz gutes Omen für uns, dass wir hier sozusagen dann auch auf der Gewinnerstraße sind am Donnerstag. Also seit Monaten ist Empok-Klauchau ungeschlagen, das muss man sagen. Und auf jeden Fall in der Sachsen-Liga und im Sachsen-Pokal. Da wird es doch einfach auch mal Zeit zu gewinnen. Und wie gesagt, ich würde auch betonen nochmal, wir sind Drittligist und spielen gegen den Sechstligist. Und egal, wen sie jetzt hier rausgehauen haben und Zwickau ist auch nicht Dresden. Wir sollten da schon mit einer gewissen Brust hingehen und eben auch Klauchau zeigen, dass wir besser Fußball spielen können und sollten selbst auch mit unserer jetzt aktuellen Verletztenliste es doch schaffen, über 90 Minuten dann doch den Sieg rauszuholen. So gut wie Klauro sich wahrscheinlich auch hinten reinstellen wird und das auch sicherlich gut in den letzten Spielen gemacht hat, sollte das, glaube ich, schon eine Sache sein, die wir klar nach Hause fahren sollten.
Martin van Elten
00:42:20
Wie Steffen gesagt hat, wir müssen zeigen, wer die Profimannschaft ist. Das ist doch mal zu gut zusammengefasst.
Thomas Otto
00:42:26
Sehr gut. Die andere Reise erfolgt über die Auerstraße. Martin, hast du recherchiert?
Martin van Elten
00:42:32
Ja, genau.
Thomas Otto
00:42:34
Was ist die Auerstraße in Glauchau?
Martin van Elten
00:42:36
Ja, es ist auch irgendwie ungefähr eine halbe Stunde vom Bahnhof entfernt. Aber das hat man ja häufiger, dass das so Stadien ein bisschen außerhalb sind. Gerade wenn dann die Bahnstrecke auch so quer durch den Ort führt, wie das in Glauchau auch ist.
Thomas Otto
00:42:51
Sehr gut. Gut, also wichtige Zwei Spiele.
Martin van Elten
00:42:56
Meranastraße.
Thomas Otto
00:42:57
Sehr gut. Also ich möchte die Sticker von Stickerz an diesem Straßenmast mit dem Aue, mit der Aue-Straße dran sehen. Postet sie bitte bei Instagram. Gut, dann hoffen wir mal, dass nach dem erfolgreichen Pokalspiel es dann auch erfolgreich weitergeht. Und vorhin hatte ich schon gesagt, es geht dann im Heimspiel weiter. Ostersonntag, 16.30 Uhr gegen den BVB 2. Und Tobias hat etwas...
Martin van Elten
00:43:23
19.30 Uhr, oder?
Thomas Otto
00:43:25
19.30 Uhr, dann ist es sogar das späte Sonntagspiel. Ja, 19.30 Uhr, sorry. Tobias, du hast recherchiert.
Tobias Düsterdick
00:43:32
Ja, genau. Also ich meine, letztlich gesehen, Dortmund 2 hat ja auch im letzten Spiel jetzt Energie Koppers mit 4 zu 1 weggehauen. Dabei hat ja auch ein gewisser Besong jetzt ja auch zweimal getroffen, was ich irgendwie auch ziemlich krass finde. Und daran sieht man wieder mal, dass diese zweiten Mannschaften ja einfach auch total unberechenbar sind. Also ich glaube, wir sollten Dortmund 2 jetzt auch überhaupt gar nicht unterschätzen, weil sie haben ja auch gegen Fahl gewonnen. Die haben gegen Ingolstadt einen 3-3 rausgeholt, gegen Waldorf-Mannheim, okay, die schlägt gerade jeder. Aber auch gegen Dortmund, auch gegen Dynamo Dresden haben sie auch einen 0-0 rausgeholt. Also ich glaube, das wird keine Laufkundschaft werden.
Martin van Elten
00:44:13
Was natürlich auch echt krass ist, was sie teilweise dafür Spieler aus der ersten Mannschaft mal eben abstellen. Ich weiß nicht, ob sie das jetzt bei Auswärtsspielen auch machen, aber keine Ahnung. Und das ging ja auch ein bisschen viral, Julien Durand-Ville, irgendwie Champions-League-Spieler. Und dann schieben die den einfach mal so für ein Spiel runter. Ja, keine Ahnung, hat schon irgendwie 20 Spiele für die Profis gemacht diese Saison.
Tobias Düsterdick
00:44:40
Ja, aber die haben auch natürlich solche Spieler wie jetzt Michael Eberwein, der jetzt ja irgendwie auch schon irgendwie in der zweiten Liga gespielt hat, irgendwie 250-Spieler in der dritten Liga gemacht hat. Also die da gespielt haben für den Halleschen FC, für Holstein Kiel, für Fortuna Köln. Also von dahingehend, diese zweiten Mannschaften, die sind da einfach immer total unrechenbar.
Martin van Elten
00:45:04
Ja, und die erste spielt, glaube ich, auch parallel gegen Gladbach. Also da ist vielleicht auch gar nicht so leicht mit dem Abstellen.
Thomas Otto
00:45:11
Was ja ganz gut ist, ne? Ich habe gerade mal geguckt, also Paul Philipp Besong, unsere alte Aue Recke, das waren jetzt seine zwei einzigen Tore, die er bisher geschossen hat, hat aber auch erst sechs Einsätze. Ich war, glaube ich, auch jetzt eben auch verletzt am Anfang der Saison. Also so viele Spiele hat er noch nicht und jetzt seine ersten zwei Saisontore gemacht. Ansonsten, wenn man sich noch so die Scorer und Torschützen bei Dortmund anguckt, sollte man auf Julian Hedver achten, der jetzt schon 19 Scorepunkte geholt hat, 12 Tore sieben Vorlagen gemacht hat und scheinbar schon ein guter Scorer ist, da heißt es für unsere Abwehr einfach Augen auf. Gut, Ostersonntag, wer Lust und Zeit hat, nimmt seine ganze Familie vom Ostercafé und geht dann einfach direkt ins Stadion und supportet das Team. Danach geht es auswärts nach Verl. Wer war schon mal in Verl von euch?
Martin van Elten
00:46:08
Ich.
Tobias Düsterdick
00:46:09
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich gerade gar nicht so genau weiß, wo Verlied.
Thomas Otto
00:46:13
Dann muss uns Martin aufklären.
Martin van Elten
00:46:16
Also Fair ist zwischen Bielefeld und Gütersloh oder Resa-Wiedenbrück, was bekannt ist für den Schlachthof von Clemens Tönnies. Also das sind auch so die Bahnhöfe in der Nähe, weil das hat ja gar keinen Bahnhof Fair, das ist ja auch immer in den Fan-Infos. Und letztes Jahr hat mich dann Florian mitgenommen, abgeholt. Der wohnt ja da auch in der Nähe. Und ja, also das ist wirklich so eine ostwestfälische Kleinstadt, bekannt für die Küchenindustrie. Die sponsern ja auch groß und einen großen Automobilzulieferer haben die auch als Hauptsponsor. Also die machen so Automation-Sachen. Da gibt es verschiedene große Unternehmen mit Milliardenumsätzen aus Verl und die sponsern auch den örtlichen Fußballklub. Daher kommt das Geld.
Thomas Otto
00:47:07
Aber das ist ja schon so ein krasses Dreieck da oben oder noch mehr Eck. Das ist ja alles, wenn du sagst, hier Bielefeld, Osnabrück ist nicht weit, Paderborn, Münster, Verl jetzt auch noch. Warum gibt es da so viele gute Fußballvereine?
Martin van Elten
00:47:23
Weil da halt viel Geld ist. in Ostwestfalen. Ostwestfalen hat zweieinhalb Millionen Einwohner.
Thomas Otto
00:47:28
Ist das so?
Martin van Elten
00:47:29
Ja, und viel Tradition im Fußball. Und Ferl ist dann wahrscheinlich noch der Dorfklub unter denen. Also FC Gütersloh zum Beispiel, glaube ich, ist ein viel, viel größerer Klub. Und ja, unten geht es dann schon Richtung Paderborn.
Thomas Otto
00:47:48
Auch nicht so weit weg, genau.
Martin van Elten
00:47:49
Ja, und eigentlich liegt es zwischen Paderborn, Gütersloh und Bielefeld und dann aber noch vielleicht Riederwienbrück, was man ja durch den Schlachthof irgendwie schon meistens noch kennt.
Tobias Düsterdick
00:48:02
Na hoffentlich wird das für uns jetzt kein Schlachtoff werden.
Thomas Otto
00:48:11
Berkan Tatz, auf den sollte man sicherlich achten. Hier genannt als bester Scorer, 22 Scorerpunkte, 9 Tore und 13 Vorlagen. Der scheint im Mittelfeld so ein bisschen der Stratege zu sein mit der Nummer 10. Auf jeden Fall sollte man auf ihn aufpassen. und für mich persönlich ganz interessant, wenn man sich so den Kader von Fell anguckt, es gibt zwei Spieler mit Nachname Otto, nämlich den Finn Otto in der Abwehr und den Jari Otto in dem Mittelfeld.
Martin van Elten
00:48:40
Der hat ja auch im Hinspiel getroffen.
Thomas Otto
00:48:42
Dummerweise, ja.
Martin van Elten
00:48:45
Und das Hinspiel war ja auch das schlimmste Spiel der Saison mit der Entlassung von Dotschef, also das war ja wirklich eine, Offenbarungseid und ich weiß nicht, ob ihr euch noch erinnert, Stefan Beck ist auf den Platz geflogen Zur Halbzeit sah es gar nicht so schlimm eigentlich aus. Nee, also kurz vor der Halbzeit haben die nochmal zwei Tore gemacht. Und genau, da ging es dann erst richtig bergab damit. Und dann zweite Halbzeit ging halt gar nichts mehr.
Thomas Otto
00:49:12
Ja. Gut, die Punkte, hören wir uns jetzt wieder zurück. In Verl, in Ostwestfalen.
Martin van Elten
00:49:18
Haben wir da überhaupt schon mal was geholt? Ich glaube nicht.
Thomas Otto
00:49:20
Gab so viele Spiele.
Martin van Elten
00:49:21
So viele Spiele gab es da noch gar nicht. Und naja, also ich finde es ja schon krass, um das auch mal zu würdigen. Also Verl ist irgendwie Achter und spielt eine Saison, wo man die ganze Saison irgendwie in der oberen Tabellenhefte ist, obwohl sie halt ständig die Abgänge haben, obwohl Mitch Knie hat zu Bielefeld gegangen, es nur ein, zwei Leute mitgenommen hat. Also das ist schon beachtlich für so einen kleinen Verein, obwohl sie natürlich auch große finanzielle Möglichkeiten haben für so einen kleinen Dorfverein.
Thomas Otto
00:49:52
Muss man sagen. Echt herausragende Saison mit dem Verein, was hier geleistet wird. Muss man den Hut ziehen. Gut, für vielleicht geht es um nichts. Also eigentlich könnten sie auch das ein bisschen abschenken. Gut, die nächsten Spiele danach kann man vielleicht nochmal so kurz schon mal einen Ausblick geben. Folgen dann nämlich zwei Heimspiele, was dann super wichtig wird, wenn dann nicht schon die Punkte eingesammelt wurden, nämlich gegen Ingolstadt, dann gegen Sandhausen, den wir vielleicht sogar unseren alten Zweitliga-Konkurrenten den Todesstoß in die vierte Liga geben können. Aber bevor wir das machen, sollten wir vielleicht sicher sein, dass wir selbst die Liga halten. Und ganz am Ende, im letzten Spieltag, Mitte Mai, geht es dann nach München zu 1860, wo es dann hoffentlich um nichts mehr geht und wir frei aufspielen können. Gut, dann gibt es noch ein paar Sachen rund um den Verein. Marvin Stefaniak hat seinen Vertrag verlängert und ich glaube auch, jetzt nicht nur im Einjahr, sondern ein bisschen länger. und ich könnte mir gut vorstellen, dass wir ihn auch längerfristig im Verein halten wollen. Tobias, gute Entscheidung oder bedenklich?
Tobias Düsterdick
00:50:57
Ja, auf jeden Fall. Also ich denke, er ist so in einer richtigen Identifikationsfigur gewachsen und ich denke einfach so ein bisschen, der bringt einfach auch eine fußballische Qualität mit, die er in der dritten Liga oder vielleicht oder hoffentlich auch nicht in der England-Liga auch weiterhelfen könnte.
Thomas Otto
00:51:14
Martin, deine Meinung?
Martin van Elten
00:51:15
Kannst du nochmal die Frage wiederholen?
Thomas Otto
00:51:16
Mal wünsche Stefaniak gute Entscheidung, ihn zu verlängern, auch jetzt ein paar Jahre noch.
Martin van Elten
00:51:21
Ja, ja, guter Typ. Und ich denke, es ist ein Signal auch, dass noch weitere Leute bleiben. Man hat es ja jetzt auch von Ali Lune gehört, oder Ali Luhn, dass er sich es überlegt. Natürlich müssen wir in der Liga bleiben. Und ich denke auch nicht, dass der befürchtete Exodus so im Sommer stattfindet, sondern dass auch vielleicht ein, zwei, drei Leute noch sagen, ich bleibe dann in Aue.
Thomas Otto
00:51:47
Ja, ich glaube, spielerisch so Richtung Motivation, um Aufstieg mitzuspielen, da ist es jetzt schwer, Argumente zu finden, wenn man jetzt gerade hier so zum Ende der Saison gegen den Abstieg spielt, aber auch mit so ein paar Koryphäen wie jetzt Martin Mendel, Marvin Stefaniak, vielleicht auch noch so ein paar andere namhafte Spieler, auch jungen Spieler, die man zeigt hier, Aue ist genau das Sprungbrett, das ihr braucht für den nächsten Schritt. Das könnte dann geeignet sein, um einfach dann im nächsten Jahr wieder etwas weiter oben angreifen zu können. Okay, wie sieht's aus? Fehlt noch was für euch? Habt ihr noch was auf eurer Liste?
Martin van Elten
00:52:24
Was haben wir denn als Titel? Ich wäre ja für Gerumpel von von Fallmann, das schon, schon geiler Move, oder?
Thomas Otto
00:52:33
Auergerumpel.
Martin van Elten
00:52:34
Oder was hatten wir noch?
Tobias Düsterdick
00:52:37
Die Seuche.
Martin van Elten
00:52:38
Die Seuche oder Verletzungsseuche.
Thomas Otto
00:52:41
Auf jeden Fall. Ja, die Hörerinnen und Hörer werden es ja jetzt schon wissen, für was wir uns entscheiden werden, aber ich glaube, die Seuche beschreibt die aktuelle Situation ganz gut. Wir werden das noch diskutieren. Gut, dann abschließende Worte, Tobias. Motivierende Worte bitte an uns Fans.
Tobias Düsterdick
00:53:00
Wir werden das schaffen und ich würde sagen, wir schaffen das.
Thomas Otto
00:53:04
Martin?
Martin van Elten
00:53:05
Tobias Merkel. Ja. Ja, geht ins Stadion. ist, glaube ich, wichtig, der Mannschaft jetzt auch nicht hängen zu lassen. Ja, auch die Gegner, die vielleicht nicht so attraktiv sind bei den Heimspielen. Der Verein braucht auch eure Unterstützung. Der braucht natürlich auch euch als Fans im Stadion. Und ich glaube, ja, hoffentlich schaffen wir es schon am Ostersonntag. Und ich habe ja immer schon das Gefühl seit Jahren, dass die Bilanz viel besser ist bei den Spielen, zu denen ich nicht hingehe ins Stadion. Also von daher bin ich mal optimistisch.
Thomas Otto
00:53:42
Deswegen optimale Voraussetzungen für ein gutes Fußballfest im Erzgebirge. Ostern ein machbarer Gegner und wichtige drei Punkte, die wir auf jeden Fall holen wollen. In diesem Sinne bleibt gesund, geht ins Stadion und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.
Martin van Elten
00:53:58
Ciao.
Tobias Düsterdick
00:53:59
Ciao.