Auepodcast

Florian Dawin, Martin van Elten

Folge 92: In Aue sagt man Tschüss

25.02.2026 48 min Martin van Elten, Tobias Düsterdick, Thomas Otto

Zusammenfassung & Show Notes

Noch ist Licht im Schacht, doch die Flamme findet auch in den letzten beiden Spielen – bei Viktoria Köln auf der Schäl Sick am Karnevalswochenende und im gut besuchten Ostduell gegen Energie Cottbus im Erzgebirgsstadion – keine Nahrung. So bleibt die Wismut im Jahr 2026 weiterhin sieglos. Weil die direkte Konkurrenz punktet, wächst der Abstand zum rettenden Ufer langsam, aber stetig.

Und doch: Wer Aue kennt, weiß, dass hier niemand vorzeitig die Grubenlampe löscht. Ein Drittel der Saison ist noch zu spielen und manchmal reicht ein glücklicher Sieg, um das Momentum wieder ins Erzgebirge zurückzuholen. Zu viert diskutieren Thomas, Martin, Tobias und Florian über das sportliche Geschehen bei der Wismut. Am Ende gibt es noch eine persönliche Nachricht.

Lasst euch also überraschen und hört rein!

Links:

Transkript

Hallo und herzlich willkommen zur Folge 92 des Aue-Podcasts, zwei gekreuzte Mikros. Ja, wir befinden uns eigentlich in der Partywoche. Wir stehen vor dem 80. Geburtstag unseres Lieblingsvereins, aber irgendwie zu feiern ist keinem zumute. Es gibt genug zu besprechen und die Folge ist pickepacke voll, deswegen sind wir auch heute mal zu viert hier in der Runde. Wir dürfen begrüßen Florian.
Florian Dawin
00:00:33
Hör auf zusammen.
Thomas Otto
00:00:35
Tobias ist mit dabei. Hi Tobias.
Tobias Düsterdick
00:00:36
Hi Heo.
Thomas Otto
00:00:37
Und Martin natürlich mit dabei. Hallo.
Martin van Elten
00:00:40
Hi.
Thomas Otto
00:00:40
Und ich, Thomas, bin auch wieder mit dabei und kann auch gleich noch was Persönliches hier mit beitragen. Denn es ist mir nicht leicht gefallen, aber es wird meine letzte Folge sein im AUE-Podcast. Ich freue mich hier, heute noch mal moderieren zu dürfen und werde gerne aber auch noch mal am Ende der Folge etwas zu der Entscheidung bekannt geben. Aber wir wollen uns erst mal dann mit den Spielen auseinandersetzen und starten mal chronologisch mit dem Auswärtsspiel in Köln und da habt ihr euch auf den Weg gemacht, Florian und Martin, und wart an einem grauen, verregneten Freitagabend in Köln. Florian, berichte doch mal was zur Anreise und wie du so das Spiel erlebt hast.
Florian Dawin
00:01:18
Die Anreise war lang. Ich saß in einem IC, der, ich glaube, eigentlich zweieinhalb Stunden bis Köln brauchen sollte und wir waren dann bei vier ungefähr. Durchs Ruhrgebiet viel Verspätung, einfach mit verschiedensten Dingen. Und dann, nachdem wir den Nachmittag ein bisschen in der Kölner Innenstadt verbracht haben, sind wir raus auf die falsche Seite, die Schäßig und haben uns das Spiel angeguckt und das war auch ganz schön Schäl, wenn ich das mal so sagen darf.
Thomas Otto
00:01:49
Hast du noch was vom Karneval mitbekommen, oder? Das war doch noch mitten in der Karnevalszeit.
Martin van Elten
00:01:54
Das war am Karnevalswochenende. Aber der Freitag ist ja so ein bisschen der Brückentrag zwischen, Möhneball und den Samstag und Sonntag, wo so hauptsächlich die Züge in, äh Samstag, Sonntag und Montag, wo ja so hauptsächlich die Züge in Köln dann sind.
Thomas Otto
00:02:11
Das heißt erstmal ruhige Stimmung rund um das Spiel, Karnevalsstimmung rund um das Spiel. Chronologie des Spiels, wir sind schnell 1-0 hinten, 21. Minute Zank, hatten glaube ich auch in der ersten Halbzeit relativ wenig zu melden. Kriegen der Situation entsprechend ein dummes Eigentor von Zobel, weil er auf dem Ball fällt, kollert der Ball so ins Tor hinein, und bäumen uns dann nochmal wieder auf und holen noch ein Unentschieden durch den Anschlusstreffer von Bär und Yannick Ehlers macht den ersten Treffer in seiner Aue-Karriere. Ein sehr durchwachsenes Spiel, würde ich sagen. Tobias, hast du vielleicht das Spiel am Fernseher angeguckt? Was sagst du dem Spielrecht zur Leistung von Aue?
Tobias Düsterdick
00:02:56
Hat natürlich, glaube ich, jeder mal alle Probleme gezeigt, die Auer einfach in dieser Saison einfach auch hat. Also ich denke, dass wir vorne tendenziell schon eine leicht überdurchschnittliche Mannschaft sind, aber dass einfach uns diese wirklich zum Teil wirklich schlechte Abwehrleistung, und da will ich jetzt gar keinen Spieler irgendwie hervorheben, denn das ist ja immer auch ein Verbund, aber uns einfach auch zunehmend jetzt auch das Genick bricht. Also wenn wir da nicht wenn wir jetzt da nicht den Marcel Bär da vorne hätten, der jetzt wieder irgendwie da ist oder gesund ist, wären wir glaube ich jetzt schon de facto schon abgestiegen. Also ich muss halt echt sagen, das war schon in Teilen schon ein gewisser Offenbarungseid ist das jetzt nicht gewesen. Aber trotzdem muss man halt auch ganz klar sagen, irgendwie... Dass uns einfach gerade das Glück fehlt, aber auch ein Stück weit auch das Vermögen fehlt, irgendwie solche Spiele auch zu gewinnen.
Thomas Otto
00:03:47
Florian, wahrscheinlich in der ersten Halbzeit, wenn wir Martin Mendel da nicht drin stehen haben, können wir da wahrscheinlich schon zur Halbzeit nach Hause fahren oder wie hast du die erste Halbzeit so wahrgenommen?
Florian Dawin
00:03:56
Ja, die erste Halbzeit war schon ziemlich schwach und du hast recht, da können wir uns bei Martin Mendel bedanken, das war wirklich gut und auch, ja, als dann das 2-0 fiel, waren Martin und ich schon gedanklich so ein bisschen bei unseren Rückreisen, würde ich jetzt mal so sagen, weil wir alles auch ein bisschen knapp getimt hatten dann, nach Abpfiff, um dann Richtung Hauptbahnhof zu kommen. Und dann kam aber noch diese, ja, für mich vollkommen überraschende Wende, die ich so überhaupt nicht vorgesehen habe, dass das kommen könnte.
Thomas Otto
00:04:32
Christoph Damkowski hat es ja auch sehr eng mit den Einwechslungen in Verbindung gebracht, die er dann eben auch gerade zur zweiten Halbzeit gebracht hat, gerade mit Yannick Ehlers. Wie habt ihr eigentlich das Spiel dann, ihr hattet ja keine Akkreditierung, glaube ich, für das Spiel. Habt ihr das dann auf der Tribüne euch angeguckt oder wart ihr im Fanblock, Martin?
Martin van Elten
00:04:50
Wir waren auf der Haupttribüne und weiß nicht, ob ich die Anekdote jetzt erzählen soll, aber wir saßen hinter Tristan Zobels Familie, so ungefähr zwei Meter. Und irgendwann war dann so der Moment, wo sie dann gecheckt haben, dass es jetzt ein Eigentor war. Also ich habe das auch nicht so richtig gesehen. Und es hat ja auch so ewig gedauert, bis ... Ja, bisher auch der Kollege, also es hat ja noch ewig gedauert, wie Varilla noch da hinterhergelaufen ist. Also ja, ich weiß ja nicht, wenn ihr euch das nochmal anguckt, ob man den nicht hätte auch noch klären können. Ja, aber ansonsten ist ja auch sehr merkwürdig da, du hast jetzt die Fans von Viktoria Köln auch auf der Haupttribüne. Die Hintertortribüne war ja eigentlich immer deren Fanblock. Und ansonsten die Gerade, da waren natürlich Aue Fans im Stehbereich, aber auch am linken Rand der Haupttribüne sozusagen war auch Aue Sitzplatzbereich. Von daher, da waren bestimmt 30 Prozent Aue Fans am Ende. Ja, nicht ganz, aber vielleicht 25 Prozent, würde ich sagen.
Thomas Otto
00:05:48
Ich fand es auf jeden Fall schon wieder krass, wie viel sich da sowohl in der Situation, in der wir uns gerade aktuell befinden, als auch an so einem Freitagnachmittagabend bei den Temperaturen, bei den Witterungsbedingungen halt trotzdem noch auf den Weg machen, nach Köln dann entsprechend zu fahren. Sicherlich auch da aus der Umgebung einige Zugezogene und die da aus der Ecke kommen, aber sicherlich auch viele, die sich aus dem Erzgebirge dann auf den Weg gemacht haben, also größter Respekt an die, die sich dann auch in der Situation einfach dann immer noch aufmachen und ins Stadion machen und das zeigt ja auch den Zusammenhalt und das zeigt ja auch, dass die Fans immer noch hinter der Mannschaft stehen, hinter dem Verein stehen und auch einfach bedingungslos auch supporten und Geld ausgeben, um einfach ihren Verein zu unterstützen. Wie war es nach dem Spiel? Habt ihr was wahrgenommen, wie da so die Stimmung zwischen Fans und Mannschaft war?
Martin van Elten
00:06:40
Wir sind mit dem Abpfiff raus, weil wir ja noch die Züge kriegen wollten, durften und ich habe dann ungefähr vier Stunden nach Hause gebraucht. Auch noch für 120 Kilometer, das war top.
Thomas Otto
00:06:52
Aber nicht nach Potsdam, sondern in dein eigentliches Zuhause.
Florian Dawin
00:06:56
Und ich durfte noch ein bisschen Zeit in Bielefeld am Hauptbahnhof verbringen. So ein Dreiviertelstündchen um halb eins, das war auch ganz angenehm, aber irgendwann bin ich dann angekommen.
Thomas Otto
00:07:09
Okay. Man muss vielleicht dann auch noch fairerweise auch dazu sagen, man kann über den Elfmeter diskutieren. Tobias, vielleicht hast du die Situation dann auch noch im Gedächtnis, als Martin Mendel da so einen gegnerischen Spieler umhaut im 16-Meter-Raum. Wenn du die Szene noch im Kopf hast, wie würdest du die heute bewerten?
Tobias Düsterdick
00:07:28
Ich glaube, so im Endeffekt gesehen kann man den dann auch schon geben, würde ich sagen.
Thomas Otto
00:07:33
Ich glaube, das war ja auch dann im Nachgang nochmal so ein paar Schiris, die dann eben auch nochmal so die Szenen bewerten, haben das dann eben auch gesehen. Dann wurde auch diskutiert, ob man überhaupt den Freistoß vor dem 2-2 geben muss. Das hätte wahrscheinlich auch nicht jeder Schiri gemacht. Und wenn man ganz genau ist, es gibt jetzt kein VAR und auch nicht so viele... Kameras in den Stadien, wie jetzt in irgendwie Erste Liga oder Champions League, aber ich würde fast sogar sagen, bei dem 2-2, was ja auch so ein Abpraller war, kann man vielleicht auch über Abseits dann nochmal sprechen. Aber ganz egal, wir haben gekämpft und haben dann auch das Glück, das spielerische Glück dann einfach mal auf unserer Seite gehabt. Und wenn ihr euch erinnert, ganz am Ende haben wir nochmal eine Riesenchance, wo auch Yannick Ehlers einfach die Krone, dem Spiel die Krone aufsetzen könnte, wo er da irgendwie nochmal links so fast frei aufs Tor zuläuft und den Ball aber versammelt, wäre wahrscheinlich dann auch dem Guten zu viel gewesen. So ja, so gehen wir dann einfach aus dem zweiten Spiel von Christoph Dampowski wieder mit einem Punkt Gewinn entsprechend heraus und ja, haben dann entsprechend euphorisch dann in Richtung Heimspiel geblickt, was jetzt am letzten Wochenende stattfand. Großes Ost-Turby, Traditions-Turby gegen Energie Cottbus, was ja auch wieder 12.000 Zuschauende dann angelockt hat. Martin, du warst von uns mit dabei. Ich glaube, am Vortag warst du noch in Hamburg hier beim Frauenfußball und dann am nächsten Tag wieder in Aue. Ein volles Fußballwochenende für dich, oder?
Martin van Elten
00:09:05
Ja, danke an die Goldbahnkarte nochmal, die das ermöglicht hat, dass man nochmal den EZE da benutzen konnte. Nee, aber keine Ahnung, es war halt klar, dass ich mir das, angucke und Und ja, also ich hatte jetzt auch nicht so die großen Erwartungen, außer dass es natürlich ein Risikospiel ist, ja auch wegen der Fanfreundschaft, die ja da NRG Cottbus dann auch mit unseren Rivalen aus Kenditz hat. Ja, also das Sportliche stand ja auch so ein bisschen im Hintergrund, was ich schade finde, weil ja auch zu erwarten war, dass irgendwie eine Spitzenmannschaft ins Erzgebirge kommt und wir dann ja auch eigentlich sehr gut ins Spiel starten, aber dann da wenig draus machen.
Thomas Otto
00:09:46
Ich konnte es leider nicht im Fernsehen anschauen, weil ich bei meinem eigenen Fußballturnier von meiner Jugendmannschaft mit dabei war. Aber als es dann so aufklinkte auf dem Handy, 1 zu 0, Muscle Bear nach zwölf Minuten, musste ich tatsächlich zweimal drauf gucken und noch mal in einer anderen App nachgucken, ob es wirklich stimmte. War aber dann doch, muss man sagen, ein mega rausgespieltes Tor, Florian, oder? Wie hast du das Tor gesehen?
Florian Dawin
00:10:09
Ja, das war wirklich richtig stark gespielt. Da hat man auch gesehen, was Julian Gutau da ausmachen kann, wenn er von Anfang an spielt oder spielen kann, spielen kann und darf. Ich glaube, es ist aber eher das Können, aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit, weil er dann eben von links da rüber zieht, den Seitenwechsel macht und dann einfach mit One-Touch gespielt wird und am Ende steht dann Marcel Baer da frei vom Tor nach dieser, leichten Finte, da hat sich der Verteidiger auch leicht aufs Korn nehmen lassen, aber dann haut er rein, also es war super und hat Hoffnung für mehr gegeben.
Martin van Elten
00:10:45
Hat ja nicht lange gedauert.
Thomas Otto
00:10:47
Wir sagen es ja auch immer oft, dass einfach Marcel Bär unser Unterschiedsspieler ist, der natürlich Dinge machen kann, die in Aue keiner kann, der wahrscheinlich auch in der dritten Liga es nur wenige tun können. Trotzdem reicht es dann am Ende einfach nicht für Punkte. Martin, du hast gesagt, wir kriegen relativ schnell dann den Ausgleich. Tobias, warum schaffen wir es nicht, auch mal so eine Führung zu halten? Ist dann einfach Cottbus individuell zu stark, sind ja auch nicht zu unrecht da auf Platz 1, oder woran liegt es?
Tobias Düsterdick
00:11:19
Also ich glaube, das ist eine Kombination aus vielen Dingen. Also einerseits ist einfach auch Cottbus in der dritten Liga so die Mannschaft der Stunde, die sind individuell so stark. Also ich meine, die haben sich jetzt ja auch diesen, ich glaube, Tolga Tiggerchi jetzt noch mit dazugeholt. Die haben Toltai Tiggerchi, das sind einfach alles tolle Spieler. Sie konnten ihren Stammtorhüter abgeben an Dynamo Dresden haben da wirklich gar kein Problem. Und ich glaube einfach auch, dass es eine gewisse psychologische Komponente einfach auch gibt. Ich glaube, dass gerade unser Abwehrverbund enorm verunsichert ist. Dass die Gegner das ja auch wissen, wo da auch die individuellen Schwachstellen sind. Und das hat ja auch der Trainer von Cottbus, der Peter Wollitz, danach gesagt. Er hat ja auch gesagt, er ist ja offensiv eine starke Mannschaft. Deswegen haben sie ja auch mit zwei Sechtern gespielt, mit Peliwan und Michelbring. Was sie ja sonst, glaube ich, nicht tun. Aber gleichzeitig wissen sie ja auch irgendwie, dass es hinten einfach zu viele individuelle Fehler gibt. Und ich denke, das wird dann am Ende des Tages dann auch ausgenutzt.
Thomas Otto
00:12:26
Wenn man sich die zwei Gegentore anguckt, dann sieht man halt auch mal wieder zwei Standardsituationen, die zwar nicht direkt zum Tor gehen, aber sagen wir mal, die vorausgehen. Und wir es einfach nicht schaffen, da irgendwie in den 16er für Ordnung zu sorgen. Ich fand es so bemerkenswert, dieses 1-1, wo wir einfach mit drei, vier Leuten da am 5er stehen und Richtung Ball gucken. Und trotzdem setzt der eine Cottbusser sich dann halt durch, obwohl wir halt mit Zobel und auch großgewachsenen Leuten da hinten einfach gute Leute eigentlich drin haben aber trotzdem kriegen wir halt so, billige Gegentore so ein 2-1 kurz vor Schluss ich glaube so wie es rausgespielt wurde, das kann man halt mal kriegen und sich fangen, aber gerade das 1-1, gerade in der Situation, wo du halt mal in Führung bist zu Hause die Zuschauer hinter dir hast da einfach mal vielleicht mit so einem 1-0 in die Halbzeit zu gehen, hätte glaube ich nochmal alle, euphorisiert, aber sollte einfach nicht sein. Martin, nehmen wir uns mal so in die Stimmung im Stadion mit hinein. Es waren ja 12.000 Zuschauer, da hatte ich schon gesagt. Also eigentlich eine tolle Drittliga-Atmosphäre für uns. Ich weiß nicht, wann wir zuletzt so viele Leute im Stadion hatten. Wie war so die Stimmung zur Halbzeit und wie hat sich das dann vielleicht so zum Ende hingedreht?
Martin van Elten
00:13:41
Naja, also ich glaube, wir hatten ja jetzt dreimal über 10.000. Einmal gegen Hansa Rostock, dann gegen 60 München und dann ja nochmal gegen Schweinfurt, also es war jetzt das vierte Spiel, wo es über 10.000 ist und ich glaube, es war schon besonders, dass auch noch mal beim warmen Laufen noch mal die Mannschaft angefeuert wurde, noch mal sozusagen extra einbeschworen und ja, am Anfang, fand ich, haben auch ziemlich viele Leute mitgemacht. Ansonsten war es eigentlich so ein bisschen wie immer. Aber man hatte natürlich auch das Gefühl, dass irgendwie so die Luft brennt jetzt durch die ganzen Geschehnisse, die es dann auch noch später gab. Ja, sonst natürlich auch der Gästeblock sehr laut zu hören. Ich meine, wir sitzen näher an der Heimseite dran. Aber die konnte man schon sehr, sehr gut auch das ganze Spiel hören. Natürlich auch den Toren dann noch mal lauter. Mir ist dann auch noch so im Kopf geblieben, Pascal Fallmann ist ja dann auch mal so für die 40-Fans gerannt. Er macht ja das häufiger, dass er da die Leute animiert. Hatte ich dann ja auch im Interview angesprochen und das ist mir auf jeden Fall auch nochmal hängen geblieben, dass dann die Mannschaft sich dann ja auch nochmal mehr Unterstützung irgendwie gewünscht hat.
Thomas Otto
00:14:56
Ja, aber dann würde ich so sagen, hören wir doch mal in das Interview mit Marcel Fallmann rein.
Interviews
00:15:01
Pascal Fallmann, eine ärgerliche 1-2-Heimniederlage gegen Cottbus. Wie fandest du das Spiel insgesamt? Ja, es ist Es ist, glaube ich, jetzt nach dem Spiel brutal schwierig, das Spiel zusammenzufassen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben uns reingehauen, wir haben jeden Lauf mit aufgenommen, wir haben versucht, jeden Schuss zu blocken. Aber am Ende des Tages weiß ich nicht, warum das Fähnchen Glück nicht auf unserer Seite ist. Wir können nur so weitermachen, wie wir es bisher gemacht haben, weil die Leistung stimmt, aber das Ergebnis nicht. Mehr kann ich jetzt auch nicht sagen. Du hast ja immer wieder versucht, die Mannschaft nach vorne zu pushen. Hat es dann am Ende auch trotzdem nicht gereicht? Ja, wenn du 2-1 verlierst und kurz bis Schluss das Spiel aus der Hand gibst, dann hat es nicht gereicht. Aber wie ich schon gesagt habe, die Mannschaft acker, die Mannschaft kämpft, die Mannschaft tut. Aber wir werden einfach nicht belohnt und ich weiß auch nicht, warum. Drei Spiele ja schon jetzt unter dem neuen Trainer. Wie findest du die Entwicklung insgesamt? Ja, ich glaube, man merkt, dass es ein Schritt nach vorne gegangen ist. Vor allem was die Kompaktheit betrifft. Wir sind kompakt. Wir werden noch in keinem Spiel bespielen vom Gegner, was vielleicht im ein oder anderen Spiel vorher der Fall war. Wir müssen nur weitermachen. Es geht immer weiter und dann werden noch die Ergebnisse kommen. Was gibt dir denn Hoffnung für den Abschließkampf? Ja, dass wir über Weiterstrecken die bessere Mannschaft fahren gegen den Tabellenführer. Meiner Meinung nach ist der Sieg von Coppus nicht verdient. Ja, wir zeigen es einfach weitermachen und schauen, Wann ist es so schnell, bis möglich, drei Punkte hoch. Pascal Freymer, vielen Dank.
Thomas Otto
00:16:31
Ich mag ja sehr Baskals Dialekt, habe ihn aber immer irgendwie nur negativ so im Ohr, weil wir ihn wahrscheinlich immer so nach Niederlagen am Mikro haben. Ich würde mir echt wünschen, mal einen Sieg und ihn vor dem Mikro zu haben, wenn er dann nochmal das Ganze mit so einem positiven österreichischen Dialekt ausspricht. Ja, und er hat ja Sachen angesprochen. Wir haben einfach lange nicht gewonnen. Für ihn spürt man auch eine gewisse Entwicklung unter dem neuen Trainer. Florian, was würdest du denn jetzt so nach drei Spielen Christoph Damprowski sagen, wir haben zwei Unentschieden geholt, eine Niederlage, jetzt seine erste Niederlage geholt. Spürt man da als Fan schon eine gewisse Veränderung oder auch einen gewissen Ruck in der Motivation der Mannschaft?
Florian Dawin
00:17:17
Es ist schwierig einzuschätzen. Ich finde, die Spiele sind sehr unterschiedlich. Saarbrücken, das Heimspiel war irgendwie... Das ist schon so weit weg wieder für mich, aber irgendwie so gewonnen, nicht gewonnen, unentschieden eben gespielt. Letzte Woche bei Viktoria Köln, das war wirklich glücklich, wie wir es ja besprochen haben. Ich fand das Spiel gestern eigentlich tatsächlich ziemlich gut in vielen Teilen. Man merkt schon einige Veränderungen, aber man merkt auch, dass jetzt eben zur Vorwoche bei Viktoria Köln eben dann auch wechselnder Startelf waren. Wokanze ist halt rausrotiert. Nach anderthalb Spielen, die er spielen durfte, Barilla ist rausrotiert und Malone ist reingekommen, was ich für das Gästgespiel, glaube ich, echt gut fand. Und ja, was mir immer noch Sorgen macht, ist einfach dieses Mittelfeld. Dieses Mittelfeld mit Stefanjek, der seiner Form hinterherläuft. Klausen, der irgendwie auch keinen klaren Ball nach vorne gespielt bekommt. Ja, und Guttau, der auch jetzt nicht super viel gemacht hat. Also ich mache es im Moment eher am Mittelfeld fest, dass die einerseits die Bälle nicht richtig nach vorne bringen und wir uns nicht viele Chancen herausspielen im Gegensatz zum Anfang der Saison. Und andererseits sind dann aber auch so richtig dicke Patzer aus dem Mittelfeld, wo dann die Bälle quergeschlagen werden und dann laufen halt die Cottbus da auf die Abwehrkette drauf und hat die Abwehrkette auch wirklich schwer. Also das Mittelschild ist so ein bisschen das, was so nach vorne und nach hinten im Moment verbindet und was irgendwie für mich echt schwach ist.
Tobias Düsterdick
00:19:02
Ja genau, das ist ja auch immer meine Rede irgendwie zu sagen, dass ja eigentlich die Abwehrleistung ja immer auch eine gewisse Mannschaftsleistung ja auch darstellt. Also natürlich, es gibt ja auch Trainer, die sagen eigentlich, dass die Abwehr ja schon eigentlich beim ersten Stürmer ja irgendwie ja auch beginnt. Und ich glaube halt, die Sache ist halt diese Fehleranfälligkeit, also diese leichten Fehler, die dann gemacht werden, Also diese fehlende Gedankenschnelligkeit, sag ich jetzt mal, die es natürlich irgendwie auch echt kompliziert macht, muss ich sagen.
Thomas Otto
00:19:34
Gehe ich mit. Ich glaube, ich hatte es mir mal irgendwie den Spaß gemacht. Ich glaube, beim Saarbrückenspiel war es. Aber beim Köln-Spiel hat sich das auch dann wieder gezeigt. Ich finde ja, wir schaffen es einfach nicht, selbst zu sagen, Immer dieser vorletzte Ball ist einfach zu schwach. Wir treffen dann die falschen Entscheidungen beim vorletzten Ball und das sind halt meistens dann so die Aktionen, die halt so unsere offensiven Mittelfeldspieler haben. Ich finde, wir haben teilweise wenigstens auch gute Aktionen, dass wir hinten rausspielen, dass wir gute Ballgewinne im Mittelfeld haben und spielen uns dann auch so in die gegnerische Hälfte hinein und machen dann einfach keinen guten Pass, keine gute Entscheidung in dieser vorletzten Aktion. Also wir kommen gar nicht dazu, unsere Stürmer, gerade Marcel Bär, in irgendeine Situation zu bringen, dass sie mal zu einem Abschluss kommen, sondern wir schaffen es einfach, wir machen einfach zu viele Fehler in dieser vorletzten Aktion und das greide ich dann auch den von dir genannten Spielern einfach so ein bisschen an, die einfach ja genau für Kreativität stehen, die genau diese Entscheidungen schon bewiesen haben, dass sie sie treffen können, aber gerade eben in den letzten Wochen, Monaten einfach so nicht mehr gelaufen sind. Und dann ist natürlich auch so ein Marcel Bär da vorne auf alleiniger Flur, der da natürlich auch alleine dann schwer was machen kann, wenn er keine Bälle kriegt. Dann Tobi an den Psychotherapeuten. Wir haben jetzt sechs Spiele nicht gewonnen. Wir sind auf einem Abstiegsplatz und haben auch schon einen gewissen Abstand auf den Nicht-Abstiegsplatz. Ich glaube, wir müssen auch mal ein bisschen über die Psyche der Mannschaft reden. Wie schafft man es als Trainer, die Jungs wieder aufzubauen, zu motivieren, an sich zu glauben, um mal diesen Turnaround zu schaffen und einfach Siege wieder einzufahren? Hast du da eine Idee?
Tobias Düsterdick
00:21:20
Ich glaube einfach so, dass auch mal kleine Aktionen gelingen müssen. Also jetzt ist es ja vollkommen utopisch zu glauben, irgendwie zu sagen, ja irgendwie jetzt muss alles jetzt sofort gut laufen, sondern es müssen einfach auch kleine Aktionen klappen und es müssen, wie zum Beispiel jetzt bei dem 1 zu 0 gestern, das waren ja viele gute kleine Aktionen, die dann ja auch zum Tor geführt haben. Und ich glaube, es gibt ja das Konzept der sogenannten Selbstwirksamkeit und da ist es natürlich auch wichtig, dass sie natürlich auch gucken können, okay, ich kann mit meinen fußballerischen Fähigkeiten tatsächlich auch was erreichen. Denn im Moment ist es so, sie sind einfach in einem Negativstrudel und gerade Cottbus ist eigentlich so ein typisches Spiel. Ich sehe ja gerade noch mal auf Sofa-Score die ganzen Statistiken von mir. Klar, Cottbus ist natürlich, wenn wir es jetzt genau sind, eigentlich die gesamte Spielzeit relativ überlegen gewesen. Also ich meine, Auer hat ja Boston Expected Go von 0,35 und Cottbus von 1,08. Also ich denke aber, trotzdem haben sie ja ein gutes Spiel gemacht. Sie hatten ja einen ganz passabenden Ballbesitz und so weiter und so fort. Und das, was wir jetzt gerade spielen, ist eigentlich das, wie Absteiger spielen. Irgendwie, wo man am Ende sagt, okay, sie haben gut gespielt, aber haben trotzdem verloren. Und natürlich müssen wir vielleicht auch ein Stück weit anerkennen, dass diese Mannschaft natürlich jetzt auch nicht an der Spitze mitspielen kann, so wie sie im Moment zusammengestellt ist. Und ich denke, deswegen ist es hier wichtig, um es mal mit dem alten Hegel zu sagen, so die Auer-Tugenden reinzuwerfen, um jeden Ball zu kämpfen. Wirklich kratzig, bissig zu sein. Und ich denke, so wie wir das damals auch in der zweiten Liga gemacht haben, Ich denke, das ist der Weg.
Thomas Otto
00:23:05
Gut, schauen wir dann gleich nochmal auf die nächsten Spiele. Die Gegner werden auf jeden Fall nicht leichter, aber was will man schon sagen, wenn man auf Platz 17 der Tabelle steht, dann hat man wenige Mannschaften, gegen die man sich einfach leicht tut. Im Cottbus-Spiel haben wir auch noch eine Aktion, die wir besprechen müssen, nämlich alles, was so rund um die 51. Minute passiert ist. Ausgangspunkt war ein Plakat oder ein Banner, was im Cottbuser Fanblock aufgehangen wurde oder hochgehalten wurde. Wenn ich das kurz zitieren darf, da haben die Cottbuser einfach die Auer gegrüßt mit dem Spruch Cottbus grüßt alle fahnenlosen Schachter auf der Suche nach ihrer Identität, was natürlich eine Provokation war bezüglich des aggressiven Fahnenklaus, was uns im Herbst passiert ist oder unserer Fanszene passiert ist. Dementsprechend haben sich dann in Trupp junge Männer aufgemacht über das Spielfeld hinaus, Richtung Gästeblock. Martin, du warst vor Ort. Wie hast du es wahrgenommen? Was war da für eine Stimmung, als es auf einmal hieß, es wird kein Fußball mehr gespielt, sondern jetzt geht es irgendwie anders zur Sache?
Martin van Elten
00:24:15
Ja, also mir fällt dazu relativ wenig ein. Es war ja zu erwarten, dass die zumindest mal versuchen zu provozieren. Also ich weiß nicht, wie oft Leute mir auch vorher irgendwie mich vorher gefragt haben, was denkst du denn? Hat Kurt Bus die Fahne? Ich weiß nicht, ob Cottbus die Fahnen hat, ist auch egal, sie haben ja auch nichts gezeigt, also ich würde mal sagen, es ist wahrscheinlich einfach erstmal ein guter Bluff. Also, dass man die Leute schön provoziert und dann sich hinstellt und sagt, ja, ja, wir sind ja die Guten und so. Und ja, vielleicht auch nochmal Mario Dörfler an der Stelle als Stadionsprecher. Fand ich, hat gut versucht, auf die Leute einzuwirken mit, lasst euch nicht provozieren, geht zu euch und eure Blöcke und so. Der ja auch bei vielen, sagen wir mal, aus der aktiven Fanszene ja auch ein gutes Standing hat als Stadionsprecher. Er kommt ja auch selber aus der Ultraszene, aktiven Fanszene. Und ja, das ist also, wie man sich einfach so dumm provozieren lassen kann. Ich finde es aber auch komisch, dass man den Leuten irgendwie abspricht, Fans zu sein. Also es ist ja immer noch ein brutaler Angriff gewesen, auf den da angespielt wurde. Und ja, auch bei der Rivalität natürlich ist es ja auch, ja, ist verständlich emotional, dass Leute dann auch auf gut Deutsch austicken. Auch wenn das nicht rechtfertigt für mich, dass man in den Innenraum geht. Ich fand es relativ bedrohlich insgesamt. Die Mannschaften sind dann auch schnell in die Kabine gegangen. Und ja, Martin Mendel und Stefanik haben ja dann auch versucht, irgendwie die Leute da zu beruhigen und in den Block wieder zurück zu drängen oder halt das Gespräch zu suchen. Aber ja, wahrscheinlich früher wäre man ja auch einfach auf dem Platz erst mal geblieben. Also diesen Drei-Punkte-Plan, den es dann ja gibt, der ist ja auch relativ neu mit dem Spielerabbruch. Aber ja, weiß ich nicht, insgesamt, ich glaube, man hat sich einfach dumm provozieren lassen.
Thomas Otto
00:26:20
Die Situation an sich wurde dann aber dann doch von der Polizei relativ schnell eingenommen. War das so, dass die Polizei relativ schnell dann auch auf dem Platz war?
Martin van Elten
00:26:29
Ja, sie waren natürlich super schnell auf dem Platz und es gab ja auch so Gitter im Innenraum, dass man da gar nicht so durchspazieren konnte. Ja gut, die Leute sind ja auch vor einem relativ hohen Zaun reingesprungen, also weiß auch nicht immer, was sich Leute so vorstellen, man kann das ja auch nicht hundertprozentig sicher machen. Das sind ja auch Fluchtflächen. Wenn es dann mal mit Panik auf der Tribüne geht, muss ja auch alles irgendwie schnell auf den Platz können. Also ich weiß ja nicht, ob alle Leute das unbedingt so wissen, aber es kommt ja auch aus den Stadionkatastrophen der 80er Jahre, dass man ja auch das Konzept hat, im Notfall auf den Platz halt zu können. Ja, die Polizei auch relativ martialisch, wie sie dann aufgetreten sind, aber gut, es waren ja auch genug Leute, die sozusagen auf den Gästeblock auch irgendwie gelugt haben und ja, dann ja auch den Stress irgendwie gesucht haben und sich dann ja auch demonstrativ irgendwie nah an den Gästeblock gestellt oder gesetzt haben, jetzt nicht mal gerade die alle aus dem Block kamen, da waren ja auch andere Leute noch, die ja, die sich in Anführungsstrichen jetzt, ja, streiten wollten oder wie sagt wie sagt man das dann immer so, die Gewalt gesucht haben.
Thomas Otto
00:27:43
Wenn man das jetzt noch mal so ins Verhältnis setzt, also natürlich Fan-Identität und der größtmöglichste Unfall, der an den Ultrasena passieren kann, ist natürlich das Abhandenkommen der eigenen Fahne und des eigenen Banners. Im Gegensatz dazu natürlich jetzt auch die große Strafe, die den Verein erwarten wird. Florian, was denkst du, was geht in den Köpfen der Fans vor? Ist dann das eine wichtiger als das andere? Wie schätzt du es ein?
Florian Dawin
00:28:15
Das ist schwer einzuschätzen, aber ich glaube, da nimmt dann halt die Emotionalität die Überhand bei den Personen oder das Gefühl. Denn man muss sich ja auf mehreren Ebenen das angucken. Einerseits den Spruch, den sie da bekommen haben. Also sie kriegen nochmal den Spiegel vorgehalten, dass es die Fahnen nicht mehr gibt. Sie haben jetzt auch seitdem keine Fahnen und haben keine neuen gemalt, sind in einem Findungsprozess gewesen, sind jetzt eigentlich seit dem Duisburg-Auswärtsspiel, würde ich da sagen, dass sie das erste Mal wieder noch als Fanszene-Gruppe aufgetreten sind. Und andererseits einfach auch wirklich, dass dieser Überfall ja wirklich auch brutal und hinterlistig war. Wenn man bedenkt, dass da eine Familie eben überfallen wurde in Überzahl von 30 zu 3 und Sachscham am Auto passiert ist, ich glaube, da kommen Emissionen hoch. Und wenn man dann eh schon angespannt ist und die ganze Situation da hat, dann kann ich das in gewisser Weise durchaus nachvollziehen, auch wenn ich es natürlich, es dann nicht zu suchen hat und es den Verein nicht weiterbringt und das Spiel nicht weiterbringt und einfach keine guten Bilder sind.
Martin van Elten
00:29:35
Und Gewalt keinen Platz hat im Stadion.
Thomas Otto
00:29:39
Das passt ja ganz gut, dass Martin auch einen O-Ton von Thomas Schlesinger eingeholt hat. Hören wir mal rein.
Interviews
00:29:45
Und dann natürlich müssen wir auch über die Szenen reden, rund um die 51. Minute, weil für meine Begriffe war die Mannschaft ja eigentlich dann wieder mit einem besseren Flow aus der Kabine rausgekommen und dann wird ja selber so der Rhythmus von den eigenen Fans genommen. Stimmt, ja. Ich habe es trotzdem so extrem nicht gesehen. Die Mannschaft ist gut zurückgekommen. In der zweiten Halbzeit, nachdem sie so 20, 25 Minuten, zweite Hälfte, erste Halbzeit, sage ich mal so ein Stück, das hat vermissen lassen, was in so einem Dörping notwendig ist. trotzdem steht es 1-1. Wir kommen rein und haben ja danach den Spielfaden deswegen nicht verloren. Wir waren mindestens auf Augenhöhe und dann durch zwei Standards, die eigentlich halbe Chancen sind, kriegen wir dort das 2-1. Das ist bitter. Und ich bin im Moment ein bisschen konsterniert, muss ich dazu sagen, weil heute war die Hoffnung, da wirklich drei Punkte mitzunehmen. Hätte ich jetzt aufgrund des Spielverlaufs nicht unbedingt für von den Spielanteilen für Recht gehalten. Wir waren schon an dem einen Punkt dran. Zwei, drei Punkte wären dann ein bisschen zu viel gewesen. Aber den Spielabbruch oder die Unterbrechung war jetzt nicht das ausschlaggebende Kriterium, warum wir dann in der fünf Minuten, zehn Minuten vor Schluss diesen Standort wieder kriegen. Dann trotzdem nochmal die zehn, ein, fünf, sieben Minuten. Also es hat ja eigentlich einen Keimstand, um das zu suchen. Vorab gab es die Provokation noch seitens des Cottbusser Blocks. Ohne Frage. Und da sind wir uns alle einig. Also dass so was schädlich ist. Nicht nur für den Fußball, sondern auch für den FC Erzgebirge auch. Ich weiß nicht, was der DFB sich einfallen lässt und irgendwelche Strafen. Spielunterbrechungen, nachdem er sechs, sieben Minuten gut im Spiel war. Alles Dinge, die, ich sag mal, auf dem Fußballplatz nicht gehören, die zum FCE nicht gehören, wie unserem Verein schaden. Trotzdem war es jetzt für mich an der Stelle nicht spielentscheidend. Das muss ich dazu sagen.
Thomas Otto
00:31:36
Ja, Tobias, wie schätzt du das ein? Hat das die Mannschaft verunsichert, so eine dann doch lange Spielunterbrechung?
Tobias Düsterdick
00:31:43
Ja, ich denke, man kennt es ja auch ein Stück weit aus dem Handball, wenn dann so taktische Pausen genommen werden vom Gegner. Also ich denke, die Aktionen war, denke ich mal, auf vielen Ebenen eigentlich aus meiner Sicht echt sinnlos. Ich meine, ich verstehe ja auch, dass junge Männer, die haben viel Testosteron im Blut. Aber die Frage ist ja, da gehören ja auch immer zwei Seiten dazu. Also es gibt eine Seite, die provoziert und die andere Seite, die sie provozieren lässt. Und ich habe den Jungs immer in der Schule gesagt, als ich eine Schulpsychologe war, du, wenn du dich provozieren lässt, machst du dich ja immer wieder auch zum perfekten Opfer. und ich fand das irgendwie, also ich hab was gesehen, ich hab gesagt, Alter, was geht denn da jetzt ab? Irgendwie, was ist denn jetzt irgendwie mit denen los? Wieso rennen da jetzt irgendwie so 30 Typen da jetzt über den Platz? Und vor allen Dingen drehen dann sofort ab, sobald sie die Polizei gesehen haben. Also, Ich glaube, die haben einfach dem Verein da wirklich keinen großen Gefallen getan.
Thomas Otto
00:32:39
Gut, dann warten wir einfach mal ab, wie unser Prisi sagt, was sich der DFB einfallen lässt. Wird wahrscheinlich dann schon eine harte Strafe geben. Gut, müssen wir einfach abwarten. Es gab rund um das Cottbus-Spiel noch eine ganz witzige Anekdote. Das habt ihr vielleicht dann mitbekommen, wenn ihr das im Fernsehen gesehen habt oder jetzt im Nachgang in Social Media. Wer hat von euch diese Trinkfleische vom Cottbusser Torwart gesehen?
Tobias Düsterdick
00:33:06
Ich hab's gesehen im Fernsehen, ja.
Thomas Otto
00:33:09
Florian, was war denn da im Fernsehen zu sehen?
Florian Dawin
00:33:13
Naja, es war zu sehen, die Elfmeterschützen von Auer, die vermeintlichen und, ja, ich glaube zum Schmunzeln war da vor allen Dingen der Part, den man zu Ryan Malone da geschrieben hat, schießt eh drüber.
Martin van Elten
00:33:28
Nee, trifft eh nicht.
Florian Dawin
00:33:29
Oder trifft eh nicht.
Thomas Otto
00:33:30
Ja. Nee, verschießt auf jeden Fall oder so. Verschießt eh oder so. Als letzter von sechs, sieben, acht Spielern, die da draufstanden. Was meint ihr? Ist das gestaged gewesen oder war das tatsächlich echt?
Martin van Elten
00:33:47
Das ist natürlich echt. Die haben ja auch zusammengespielt bei Ingolstadt. Das ist ja auch die Anekdote dahinter. Und dass Ryan Malone ja eigentlich auch ein guter Elfmeterschütze ist. Er aber immer rechts oder links antritt. und damit der auch für den Torwart egal ist, wo er hinspringt.
Thomas Otto
00:34:02
Ah, nein, das hat mir ja noch gefehlt. Das ist ja dann die Auflösung der ganzen Geschichte, weil ich es sonst schon auch provozierend, provokant finde, sowas dann drauf zu schreiben. Aber wenn es dann eine persönliche, vielleicht auch freundschaftliche Vorgeschichte gibt, dann ...
Martin van Elten
00:34:17
Das hatte Thomas Wagner im Magenta Sport-Dritte-Liga-Podcast erzählt.
Thomas Otto
00:34:22
Ja, ja.
Florian Dawin
00:34:22
Aber man kann ja auch nicht davon ausgehen, dass das auf einmal im Fernsehen landet. Das ist ja dann auch eben jetzt durch diese Grundtabwechung geschuldet.
Martin van Elten
00:34:31
Das sind doch Kameras, also gerade aufs Tor. Also ist doch klar, dass die sowas einfangen. Öffentlich heraum.
Tobias Düsterdick
00:34:41
Aber ich denke, hätte es jetzt diese Spielunterbrechung nicht gegeben, wäre das auch niemals eingefangen worden. Denn die Kameras müssen ja irgendwas filmen.
Thomas Otto
00:34:48
Tja, wer weiß. das lässt sich nicht mehr aufklären, aber auf jeden Fall eine Sache, die dann etwas von der Niederlage ablenken lässt und einen kurzen Schmunzeln lassen hat. Gut, dann würde ich sagen, verlassen wir die zwei Rückblicke auf die letzten Spiele und kümmern uns um die nächsten Spiele und wie vorhin schon gesagt, es stehen schwierige Aufgaben vor der Brust, Heimspiel gegen Osnabrück, auswärts in der Woche bei 1860 und dann englische Woche direkt geht es ins Heimspiel gegen Alemannia Aachen. Wo schätzt ihr denn so unsere Chancen am größten ein? Oder ist es jetzt mittlerweile ganz egal? Wir müssen Punkte holen, egal gegen welchen Gegner, Martin.
Martin van Elten
00:35:32
Wir müssen Punkte holen gegen welchen Gegner auch immer. Osnabrück hat auch wahrscheinlich eine durchwachsende Bilanz. Das Zielspiel war chancenlos. Da stand ja Hertel auch schon zur Disposition, wenn ihr euch erinnert. Ja, wird schwer gegen 60 haben wir in der Hinrunde gewonnen genauso ja auch gegen Aachen also, ja, weiß ja nicht die letzten drei Spiele gab es ja zumindest in der Hinrunde ja, Punkte, sechs Punkte, wenn sie jetzt nicht gewinnen, also, wann wollen sie denn gewinnen, dann gegen Hoffenheim wieder, oder was?
Thomas Otto
00:36:06
Florian, hast du mehr Hoffnung?
Florian Dawin
00:36:08
Hoffnung habe ich nur insofern, dass ich glaube, dass wir eins der Spiele gewinnen und damit dann auch wieder Punkte auf unsere Konkurrenten gut machen, indem wir noch einen Unentschieden holen, also vier Punkte, aber welches davon, keine Ahnung, irgendwie muss man eins gewinnen, weil sonst sieht es schon sehr, sehr düster aus. Und andererseits habe ich nochmal drauf geguckt, wie sah es so nach dem 25. Spieltag in den letzten beiden Saisons aus. Und da waren dann doch noch Mannschaften unterm Strich. Also VfB 2 war letztes Jahr unterm Strich, die haben es noch geschafft. Davor das Jahr Mannheim, die haben es auch geschafft. Und ja, letzte Saison ist dann der BVB und Sandhausen standen noch über dem Strich. Und davor die Saison bei Halle noch über dem Strich. Also von daher, ich habe da eigentlich noch Hoffnung. Und wir müssen einfach, solange es noch recht möglich ist, muss die Mannschaft abliefern.
Thomas Otto
00:37:00
Tobias, alles geben, auch dein Motto?
Tobias Düsterdick
00:37:02
Ja, also so ein bisschen, ich meine, ich glaube 1860, ich glaube Aachen, das sind ja glaube ich auch die Auswärtsspiele, wenn ich mich jetzt wirklich recht entsinne. Und Auswärts sind wir eigentlich traditionell eher immer so ein bisschen schwächer als jetzt irgendwie, nee, Aachen ist ein Heimspiel.
Thomas Otto
00:37:19
Aachen ist ein Heimspiel, ja.
Tobias Düsterdick
00:37:20
Genau, aber zumindest, also wir müssten jetzt hier wirklich einfach auch die Punkte holen, egal wer jetzt hier jeder Gegner ist, weil ansonsten ist hier halt echt Endzeitstimmung. Wir haben bereits vier Punkte Rückstand auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, die anderen Punkten wie die Punkten schon recht gut und ich muss gerade sagen, also in Bezug auf die dritte Liga war ich noch nie so besorgt um den Verein Aue.
Thomas Otto
00:37:47
Absolut. Und das ja eigentlich in unserer Jubiläumssaison zum 80-jährigen Geburtstag. Ihr habt es gerade schon gesagt, also Tabellensituation ist wirklich besorgniserregend. Wir sind zwar nur auf dem ersten Abstiegsplatz. Wir haben mit Ulm, Havelse, Schweinfurt noch drei Mannschaften hinter uns. Aber einfach auch nur, weil die auch wirklich sehr, sehr schlechten Fußball spielen, ähnlich wie wir. Drei Punkte vor uns ist Saarbrücken. Vier Punkte vor uns ist der 1. FC Saarbrücken, gegen den wir auch schon gespielt haben. Also da haben wir auch nicht mehr dann die Hoffnung, irgendwie mit drei Punkten direkt näher heranzurücken. Und dann sind es wiederum nochmal drei Punkte mehr, also schon sieben Punkte Abstand auf Regensburg und acht Punkte dann auf Aachen auf Platz 14 und 15. Da ist im Zweifel dann die Hoffnung Hoffenheim genauso, auch noch mit 32 Punkten, dass ja doch gegen die drei wir noch spielen und wenigstens dann im direkten Duell dann einfach mal drei Punkte holen können, um da einfach direkt den Abstand zu verringern. Aber wie ihr es gesagt habt, also die Stimmung war noch nie so schlecht. Aue hat noch nie in seiner ganzen 80-jährigen Karriere viertklassigen Fußball gespielt. Und doch scheint jetzt im Februar alles darauf hinzudeuten, wenn nicht doch einfach der große Turnaround im Frühjahr beginnt und wir einfach Punkte holen. Wer ist dabei bei den Spielen? Heimschwiegen Osnabrück, ist jemand von uns dabei?
Martin van Elten
00:39:08
Natürlich. Was ist das für eine Frage, Leute?
Florian Dawin
00:39:11
Nope, ich nicht. Auch bei den anderen Spielen nicht.
Tobias Düsterdick
00:39:15
Also ich würde mir versuchen, den 28. einzurichten. Entweder bin ich beim Spiel gegen Osnabrück oder gegen Aachen.
Thomas Otto
00:39:23
Sehr gut, dann sind wir ja gut vertreten. Gut, dann haben wir es gesagt. Auch ein großes Event am 4. März findet es statt, ein großer Festakt des Vereins. Viele ehemalige Spieler werden kommen. Ich habe auch gelesen, Mats Heidrich zum Beispiel, jetzt auch mit der dann doch kürzlichen Vorgeschichte, auch bemerkenswert, dass er auch mit eingeladen ist. Gehen wir davon aus, das schafft keiner von uns innerhalb der Woche nach Aue zu fahren, oder?
Martin van Elten
00:39:50
Ich weiß es noch nicht, aber wahrscheinlich eher dann noch bei 60 München.
Thomas Otto
00:39:54
Okay, das ist ja krass, nimmst du hier alles mit. Ja, in dem Rahmen vielleicht eine ganz witzige Anekdote der freien Presse. Denn die freie Presse sucht den attraktivsten Feilchenkicker aller Zeiten. Sprechen da zwar nur die Frauen an. Ich würde aber ganz gerne mal in diesen Zeiten, wir haben 2026, kann man doch auch mal so eine Frage hier in die Runde stellen. Wenn ihr mal so zurückdenkt in eure Aue-Vergangenheit, lasst uns mal den attraktivsten Aue-Spieler aller Zeiten wählen. Hat jemand direkt einen Spieler vor Augen, an den er denkt?
Martin van Elten
00:40:33
Ich sage direkt Scardelight-Zuri und zwar wegen dem Tor gegen Bochum, wo er dann das Trikot ausgezogen hat 2012, wo unser Christoph Dabrowski dann schon auf dem Platz kam.
Tobias Düsterdick
00:40:43
Und der wurde ja auch mal getreten.
Thomas Otto
00:40:45
Ja, das hat ihn jetzt aber nicht attraktiver gemacht, Tobias. Hast du einen attraktivsten Spieler aller Zeiten?
Tobias Düsterdick
00:40:51
Ich sage Fabian Müller.
Thomas Otto
00:40:53
Oh, Fabian Müller ist auch schon lange her. Aber auch ein starker Spieler. Ich glaube, links außen, oder? Linker Verteidiger?
Tobias Düsterdick
00:40:59
Der Verteidiger war der, genau.
Thomas Otto
00:41:01
Ja, sehr gut. Florian?
Florian Dawin
00:41:03
Ich bin bei Thomas Bobel. Der hatte so schöne.
Thomas Otto
00:41:06
Längere Haare und so.
Florian Dawin
00:41:08
Das war mit so einem Bändchen. Kam mir gleich so im Kopf.
Thomas Otto
00:41:11
Ja, sehr gut. Klasse Torwart. Ich glaube, da haben wir so einen gleichen Geschmack. Auch lange Haare, da fällt mir bei attraktiver Feichenkicker Gregor Berger ein. Kennt ihr vielleicht noch so? Also schon echt lange her, über 20 Jahre Aufstiegssaison 2002, 2003. Hat dann auch noch das erste Jahr Zweite Liga gespielt, habe ich vorhin gerade noch geguckt. Hatte eine wilde Haarphase, glaube ich, dann so etwas später. Ich glaube, zu Zweitliga-Zeiten, aber sonst auch so lange Haare. Ich glaube, den kann man auch als Mann attraktiv finden und als attraktivsten Feichenkicker aller Zeiten bezeichnen.
Tobias Düsterdick
00:41:46
Den habe ich noch bei Sachsen-Leipzig spielen sehen, der war so schlecht.
Thomas Otto
00:41:52
Gut, es ging jetzt erstmal nur um das Aussehen. Gut, dann vielleicht noch eine schlechte Nachricht, das habt ihr auch sicherlich mitbekommen, Heiko Weber, unser ehemaliger Trainer, ist schwer erkrankt an Krebs. Viele im Verein haben auch einen Post geteilt, Nebenteil an einer Spendenaktion. Also da ist für mich herausgestochen nochmal so der Post von Martin Mendel, der glaube ich auch eine sehr persönliche Beziehung zu ihm hat, der glaube ich auch sehr viel seiner Karriere Heiko Weber zu verdanken hat, der ihn aus Cottbus geholt hat und einfach die Chance gegeben hat, in der dritten Liga und dann auch zweiten Liga Profifußball zu spielen. Also in dem Rahmen auch alles Gute an Heiko und, Viel Gesundheit und wer noch nicht einfach an der Spendaktion teilgenommen hat, sucht vielleicht nochmal die Posts raus und nehmt daran teil. Gut, und dann sind wir auch schon fast am Ende der Folge und suchen dann noch den Helge der Woche. Und da gucke ich ja immer zu Martin, der ja Helge dann konkret verfolgt auf den Social Media Kanälen. Gibt es denn was zu berichten?
Martin van Elten
00:42:57
Es war einiges zum Angebot. Meine Botschaft zählt auch heute für unsere 80 Jahre Wismut Aue. Er hat den einmaligen Torwarttrainer gesehen. Er hat aber auch die Doku, die der MDR jetzt gemacht hat, zum 80-jährigen Jubiläum Schachtzig geteilt. Und danke für die schönen, großartigen Erinnerungen geschrieben. Aber für mich hat natürlich gewonnen das Bild mit Julia Taubitz. Julia Taubitz, habt ihr mitbekommen? Doppel-Olympiasiegerin im Rodeln, einmal in der Staffel und einmal im Einzel. Deutschland ja auch super erfolgreich im Eiskanal. Liebe Julia, ich bin sehr stolz auf dich. Nochmals nachkrieg dich. Das Olympia-Gold krönt deine Leistungen. Du bist ein Vorbild und wie immer ganz toll. Smailchen herzlich, Helge. Ja, da kann ich mich auf jeden Fall voll anschließen und ich finde ja auch cool, dass Julia Taubitz ja auch für die Mitgliederwerbekampagne von unserem Verein aktiv ist und ja auch am Wochenende jetzt einen Auftritt im Sportstudio hatte und ja auch diese DFB-Pokalauslösung gemacht hat. Also Julia Taubitz wird jetzt noch mal bundesweit bekannt.
Thomas Otto
00:43:57
Und vielleicht kriegen wir auch ein bisschen von dem Fame was ab. Und es ist ja auch ab und zu im Stadion. Deswegen schön, dass so ein Aue-Gesicht, so ein Erzgebirge-Gesicht da einfach auch auf der Olympiabühne performt hat. Ja, herzlichen Glückwunsch noch mal dazu. Gut, und dann sind wir auch schon am Ende der Folge. Und ich hatte es am Anfang gesagt, auch am Ende meiner Podcast-Karriere hier beim Aue-Podcast. Erklärung auch relativ kurz. Es ist tatsächlich relativ viel Arbeit, die in so einem Podcast drinsteckt. Und Martin macht hier dann in erster Linie auch schon die meiste Arbeit von uns allen. Aber neben familiären Herausforderungen, ihr wisst, ich bin noch mal Vater geworden im letzten Jahr mit zwei Kindern, einen herausfordernden Job, dann noch ein Ehrenamt als Jugendtrainer beim Fußball plus noch die Randthemen drumherum. Es ist einfach wenig Zeit. und in diesem Jahr muss ich einfach mich auf ein paar Themen fokussieren, sodass ich dann die schwere Entscheidung getroffen habe, hier mich zurückzuziehen, aber auch nur, weil ich weiß, dass der Aue Podcast in sehr guten Händen ist bei Martin, Tobias und Florian. Hat mir immer großen Spaß gemacht, es war eine tolle Reise, über 90 Folgen, über 5 Jahre, die wir gemeinsam gemacht haben. Ihr bleibt immer in den Herzen, Aue bleibt natürlich immer in meinen Herzen. Und ja, ich denke auch, Auch wenn es mal wieder zeitlich irgendwie passt, bin ich auch dann irgendwann mal wieder im Stadion anzutreffen. Aber aktuell muss ich da mich leider etwas zurückziehen. Also vielen Dank auch gerade an euch, Martin, Tobias, insbesondere Florian natürlich auch, der ja auch in den letzten, ja, jetzt auch mittlerweile Jahren auch immer wieder eingesprungen ist und auch schon ein fester Teil hier des Aue-Podcasts wurde. Also euch viel Erfolg weiterhin. Wir haben ja was Großes aufgebaut und ich bin mir auch sicher, dass ihr das gut weiterführen werdet. Also vielen Dank bisher für die Reise.
Tobias Düsterdick
00:45:48
Ja, lieber Thomas, also ich bin da ja schon ehrlich gesagt sehr sehr traurig, dass du gehst, Du bist ja für mich immer ein super wichtiger Bestandteil dieses Podcasts auch gewesen, denn du bist ja eigentlich der ursprüngliche Gründungsvater dieses Podcasts, denn von dir ist ja damals diese Idee ausgegangen, als wir noch in Corona-Zeiten waren, da habe ich ja noch in Dresden gelebt und irgendwie, wir hatten alle nichts zu tun und du hast mich dann so angeschrieben, hey, ich habe da so einen Plan mit so einem Podcast, kennst du eigentlich diesen Martin van Elten und genau. Genau, und am Ende, am Anfang sind wir halt auch gestartet mit irgendwie so super wenig Zuhörenden und ich denke, hättest du nicht diese Idee gehabt, würdest du diesen tollen Podcast auch in dieser Form jetzt so nicht geben und dafür bin ich dir unfassbar dankbar, aber wir sind ja nicht nur gute Podcast-Kollegenfreunde geworden, sondern wir sind ja auch im richtigen Leben gute Freunde geworden.
Thomas Otto
00:46:45
Auf jeden Fall. Vielen Dank für die Worte und das hat ja immer großen Spaß gemacht. Wir haben auch viel erreicht, glaube ich, auch nicht nur, wenn man jetzt das an den Zahlen festmachen will, aber auch die Aktion drumherum. Wir hatten eine tolle Aktion, um Geflüchtete aus der Ukraine ins Stadion zu bringen, kann ich mich erinnern. Die Klenowin-Fahrt ist ja auch was, was auch den Ursprung hier bei uns hatte. Also da kann man echt auf einiges zurückblicken. Und ich bin sehr dankbar, das Ganze organisiert und gemacht zu haben und Teil des Ganzen zu sein. Aber natürlich auch immer nur ein Teil und es sind sehr viele, die dazugehören, das zum Erfolg zu bringen. Und ja, aktuell ist es leider halt arbeitstechnisch nicht möglich, das noch so in der Intensität mitzumachen, wie es sein sollte. Aber wie gesagt, das kann ich in guter Hände weitergeben und ihr werdet das toll weiterführen und ich werde weiterhin ein treuer Hörer bleiben.
Tobias Düsterdick
00:47:33
Mach's gut lieber Thomas.
Thomas Otto
00:47:37
Gut dann sind wir am Ende Vielen lieben Dank Ich danke allen, die hier zugehört haben empfehlt uns wiederhin weiter geht ins Stadion, unterstützt die Mannschaft sie braucht es dringender denn je und hört weiterhin den Auer Podcast Bleibt gesund, macht's gut, ciao ciao Ciao ciao.