Auepodcast

Florian Dawin, Martin van Elten

Folge 104: Bittere Chemie

30.09.2026 63 min Florian Dawin, Martin van Elten

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

Wir sind zurück – und es gibt einiges aufzuarbeiten. Nach einer etwas längeren, ungeplanten Pause blickt die Podcast-Crew auf vier intensive Spiele zurück: eine starke Englische Woche mit sieben Punkten aus drei Partien, dann der bittere Dämpfer im Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig. Was bleibt von diesem Auf und Ab? Sitzt der zweite Anzug der Wismut wirklich – oder hat die Niederlage neue Fragen aufgeworfen? Außerdem küren wir unsere Top-5-Neuzugänge nach gut einem Viertel der Saison. Auf den meisten Positionen sind wir uns schnell einig, doch eine Wahl dürfte für Gesprächsstoff sorgen. Hört rein!


Wir sind zurück – und es gibt einiges aufzuarbeiten. Nach einer etwas längeren, ungeplanten Pause blickt die Podcast-Crew auf vier intensive Spiele zurück: eine starke Englische Woche mit sieben Punkten aus drei Partien, dann der bittere Dämpfer im Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig. Was bleibt von diesem Auf und Ab? Sitzt der zweite Anzug der Wismut wirklich – oder hat die Niederlage neue Fragen aufgeworfen? Außerdem küren wir unsere Top-5-Neuzugänge nach gut einem Viertel der Saison. Auf den meisten Positionen sind wir uns schnell einig, doch eine Wahl dürfte für Gesprächsstoff sorgen. 

Hört rein!

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Transkript

Hallo und Glück auf zum Auro-Podcast. Heute mit Episode 104. Mit mir, Florian und mit Max. Hallo Max. Glück auf. Wir haben ungeplant ein bisschen länger bis zu unserer nächsten Folge gebraucht. Das wird hoffentlich bald wieder regelmäßiger werden. Heute entschuldigen wir Martin, dafür haben wir aber Max heute dabei. Max, zum Smalltalk. Wir haben ja heute ein Spiel gesehen und welchen Spieler aus deiner Fan-Karriere bräuchten wir aktuell, um an die Spitze ranzukommen? Oh, das ist eine wirklich gute Frage. Wenn ich jetzt überlegen oder wählen müsste, dann würde ich heute auf jeden Fall mit einem sehr physischen und sehr kopfballstarken Stürmer gehen. Oder einer, der mit viel Wucht kommt und jeder Abwehr auf einer tiefstehenden Abwehr Angst macht. Der Erste, der mir da einfällt, ist Adam Nemitz. Der hat zwar nur ein Jahr in Aue gespielt, der hat aber, ich glaube, dieses Gardemaß und der hat auch diese Wucht damals mitgebracht. Sehr schöner Pick. Schön, dass du einen Stürmer gewählt hast, dann kann ich also die Abwehr vervollständigen, denn die hat ja heute auch eine Rolle bei den Standards gespielt. Da denke ich gleich an einen wirklich Spieler, der uns in den frühen Zweitliga-Jahren und kurz in der Dritten Liga geprägt hat, Thomas Kursch natürlich. Man hätte auch Paulus nehmen können, aber ich bin bei Thomas Kursch hängen geblieben. Das ist auf jeden Fall eine ziemlich gute Wahl. Den habe ich erst neulich bei unserem 80-jährigen Jubiläum interviewt. Und das ist wirklich eine Kante. Also da hätte auch der ein oder andere Chemiker heute sehr viel Angst gehabt. Ich glaube, der hätte auch die Leute über den Platz zusammengeschrien, bis auf die andere Seite, ne? Das kann gut sein, ja. Das kann gut sein. Ja, also, dann lass uns mal zurückblicken auf die vergangenen Spiele. Wir haben jetzt ja ein bisschen was nachzuholen. Am achten Spieltag spielten wir zu Hause gegen Luckenwalde. Das 1 zu 0 durch Tim Matschewski in der sechsten Minute. In der 28. Minute bekamen wir den Ausgleich durch Metzge und in der 48. Minute Doppeltorstütze Tim Matschewski. 7.077 Zuschauer vor Ort und für einen Spieler von uns ein ganz, ganz besonderes Spiel. Ja, Martin Mendel, 600. Pflichtspiel für den FCE. Das ist schon wirklich beeindruckend. Mir fallen jetzt höchstens mit Thomas Müller oder vielleicht Manuel Neuer Spieler ein, die so viele Spiele für einen einzelnen Verein hätten machen können. Und dass Martin die 600 Folge macht hat, das habe ich mir vor der Saison schon fast gedacht. Dass es dann gegen Lukenwalde wenigstens zu Hause war, war auch sehr schön. Und ist für mich absolut beeindruckend. Also ich glaube nicht, dass wir das nochmal für Aue erleben werden oder dass wir überhaupt Fußballer haben, die so viele Spiele für einen Verein machen, die nicht immer im internationalen Geschäft sind. Also das war das Besonderste an dem Tag, weil das Spiel und der Sieg war jetzt weniger atemberaubend. Das glaube ich wohl. Da kommen wir gleich noch mal kurz drauf. Ich glaube, lange müssen wir da nicht verweilen. Wir haben ja auch da gegen Lückenwalde gut begonnen, aber dann wurde es wieder zittrig. Du warst vor Ort. Berichte einmal. Ja, es war derselbe Ablauf wie fast immer jetzt die letzten Heimspiele. Man startet richtig gut rein, schießt ein Tor, hat auch Chancen zum 2-0. Die macht man dann nicht. Also das Zielwasser ist mit dem ersten Tor dann verschossen. Und dann ist es halt in den letzten Heimspielen immer so gewesen, dass der Gegner dann auch wieder mit einer Chance oder mit einer der wenigen Chancen, sehr effektiv und eiskalten 1-1 macht oder einen Ausgleich erzielt und dann, ist das Spiel immer gleich, drängt auf das 2-1, gibt sich dafür sehr viel Mühe und macht sehr viel Aufwand, aber letztendlich bleibt es immer knapp. Gegen Luggenwalde kann ich mich erinnern, wir auch in die zweite Halbzeit sehr gut reingestartet, haben gleich einen Fehler ausgenutzt von Lokenwalde. Aber das Spiel haben wir dann einfach nicht entschieden und nicht den Deckel drauf machen können. So musste Martin Mendel im 600. Spiel dann doch nochmal alle Register ziehen am Ende, noch hinten was rauskratzen, damit das am Ende dann die drei Punkte im Erzgebirge bleiben konnten. Ja, danke für den Bericht. Das ist natürlich stark, wenn Martin Mendel dann auch mal richtig was raushauen konnte und sich feiern lassen konnte. Seine Familie war ja auch da, wenn ich das richtig gesehen habe. Richtig? Das kann schon sein. Ich nehme mal an, die werden alle gefeiert haben. 600 Spiele machst du ja dann auch nicht mehr so. Und ja, trotzdem ist es ein schönes Event gewesen. Schöne Sache, dass man mit einem Sieg dann auch das Jubiläum feiern konnte. Ja, dann ging es ja auch schon bald nach Magdeburg, zu Magdeburg 2, auch hier 1-0 durch Christoph Pauling in der 51. Minute, relativ schnell danach mit einem sehenswerten Freistoß in der 60. Minute Nils Liesek und dann in der 77. Minute auch wieder nach einem Standard-Truss zum 2-1 vor 1762 Zuschauern. Da gab es auch einige Großchancen vor, habe ich das richtig gesehen? Naja, Christoph Pauling hatte ein wirklich gutes Spiel. Er ist immer wieder gut in Szene gesetzt worden. Magdeburg hat sehr hoch verzeitigt. Das hat Aue dann in dem Sinne ausgenutzt, dass man sehr viele, weite, lange Bälle geschlagen hat. Und Christoph Paulings größte Stärke ist, glaube ich, in den ersten 10, 20 Metern im Laufduell mit seinem Gegenspieler davon zu ziehen. Das war zwei, dreimal sehr eindrucksvoll. Er hatte halt ein bisschen das Pech, einen guten Keeper, als Gegner zu haben und dann auch so ein bisschen Pech im Abschluss. Dass er es dann mit der schwersten Möglichkeit, die er hatte, dann doch gemacht hat, das Tor war dann schon sehr wichtig. Ich glaube, das gibt auch Selbstvertrauen. Und ja, das war dann so ein Spiel, was man tatsächlich mal dann mit einem zweiten Tor auch ein bisschen entscheiden konnte. So knapp, wie es am Ende auf dem Spiel stand, war es dann noch nicht. Das war ein sehr überzeugender Sieg, vor allem dadurch, dass mehrere Spieler gefehlt haben, war es eigentlich überraschend, aber dann auch umso eindrucksvoller. Genau, lass uns da nochmal kurz drauf gucken. Vorm Spiel wurde ja dann bekannt, dass Koko Wasch, Kweiser und Bär alle ausfielen, damit also ein Großteil der gewichtigen Offensive mit Bär und Kweiser, und dafür starten dann Wagner, Kamm und Pauling und da muss ich doch sagen. Dafür, dass dann der zweite Anzug zum Teil ran musste, ist das schon echt eine respektable Leistung, vor allem da ja Magdeburg 2 auch glaube ich bisher in der Saison einen ganz guten Fußball gespielt hat. Ja, die haben auch einige Jungs aus der ersten Mannschaft mit reingebracht und das hat man eigentlich nicht so richtig gesehen. Hier konnte man gut in Schach halten. Man hatte das Spiel eigentlich ganz gut unter Kontrolle. Und ja, Magdeburg hat es halt nicht im tiefen Block verteidigt und das ist natürlich dann. Unser Vorteil gewesen. Das Spiel ja hättest du höher gewinnen müssen. Das muss man halt dann auch trotzdem noch sagen. Also die Chance und Verwertung war insgesamt dann nicht perfekt oder nicht gut genug, damit man das auch entspannt hinten raus genießen konnte. Aber mein Wermutstropfen war ein bisschen, dass man den Magdeburger Staltern war und dass man da nicht gegen die erste Mannschaft spielen konnte. Ich glaube, da vor vor der Hütte in dem Staltern, das hätte schon sehr viel Spaß gemacht. Ja, das glaube ich dir. Aber es haben sich ja doch einige Schachter auf den Weg gemacht. Wie viele waren es? Das waren bestimmt, also mit auf der Haupttribüne, wo natürlich auch noch ein paar sitzen, die jetzt vielleicht Familienanhang sind oder die sich das Spiel eher von der Gegengerade oder Haupttribüne anschauen, waren es bestimmt 500. Und die waren auch sehr laut. Also ich kann mir gut vorstellen, dort 20.000 Heimfans, 2.000 Auswärtsfans, Auswärtsfans, das hat schon was, aber ja, da müssen wir glaube ich noch ein bisschen warten. Das wäre ja schön, wenn wir das mal auch erleben würden. Ich war tatsächlich selber nur einmal in Magdeburg, aber nicht mit Aue, weil dieses Spiel gab es ja gar nicht so oft in der Historie zuletzt. Ja, das letzte Mal war, glaube ich, 2016. Da haben wir bei der Aufstiegssaison in der dritten Liga dort mal gespielt, 3-0 gewonnen. Ja, lange, lange jetzt her, aber hoffentlich wartet man nicht zehn Jahre, um mal wieder gegen Magdeburger eins zu spielen. Genau, Pascal Köpke war da, glaube ich, auch Torschütze. Und Simon Skarlathietas hätte vielleicht heute auch dann noch ein Tor gemacht gegen Chemie. Dann kam, glaube ich, erstmal das große Highlight der letzten Wochen. Das Spitzenspiel in Thüringen bei Roest-Weiß-Erfurt im Steigerwaldstadion. Spielfilm ist 1-0 für Erfurt in der 39. Minute durch Heirola. Der Ausgleich zum 1-1 durch Tim Hatschewski durch einen Strafstoß in der 49. Minute. Der ja umstritten war für viele Leute, können wir ja nochmal gleich drauf gucken. Dann das 2,1 in der 89. Minute von Forkel, und dann der super späte Ausgleich 2 zu 2 für Willi Kamm, für Aue, viel um Jubel, da ging ja richtig einiges ab, dazu später noch ein bisschen mehr. Und das Ganze vor der bisherigen Rekordkulisse für die Regionalliga Nordost in diesem Jahr von 13.215 Zuschauern. Was fällt dir als erstes zu dem Spiel ein? Das war zum ersten Mal wieder so ein Spiel mit positiver Anspannung. Also wenn man jetzt die letzten Jahre in der dritten Liga mit dabei war, dann ist das ja meistens immer derselbe Film gewesen. Gerade auswärts wusste man, wenn man in den Pressebus gestiegen ist oder dergleichen, dann wird es heute wahrscheinlich nichts geben. Lange Autofahrt und drei, vier Stück, die man kassiert. So war es mal wieder so eine Fahrt, wo man sagt, man geht mit positiver Anspannung rein. Er erwartet jetzt ein enges Spiel und hofft auf einen Sieg und den glaubt man auch kriegen zu können. Und das ist somit, und dann auch die Kulisse, die Fanbeteiligung über 1800-Hour-Fans, die da mit waren. Das hat natürlich so ein positives Knistern, das hat man schon lange nicht mehr gesehen. Das ist mir so in Erinnerung geblieben und dann auch so eine gewisse Spannung im Spiel zu haben, obwohl es jetzt keine richtige Rivalität oder richtige Feindschaft zwischen Erfurt und Auer gab, sondern so ein Top-Spiel, was halt auch wirklich die Leute in dem Sinne, scharf macht, dass es halt um richtig was geht, nämlich um den Tabellenplatz 1. Ja, wie siehst du die erste Halbzeit? Hat sich die Mannschaft da gut geschlagen und ist eigentlich unverdient mit einzelnen Rückstand gegangen oder... Also ich fand, die Partie war sehr ausgeglichen, aber war gut drin. Man war ja, sagen wir mal so, spielerisch limitiert, dass man ja nur Christoph Pauling mit einer langen Wellen hätte suchen können. Das hat man aber trotzdem geschafft. Also Erfurt konnte das nicht richtig unterbinden. Ich fand uns eigentlich auch richtig gut drin, dass man dann so durch so einen unglücklichen Standard in den Rückstand gerät. Das hat man ja heute leider auch wieder gesehen. Aber das war dann in der Situation, noch mal mehr unnötig, Ich weiß, man hätte das sicherlich verhindern können. Und die Führung für Erfurt fand ich zu diesem Zeitpunkt jetzt auch nicht wirklich verdient. Also beide Seiten hatten eine gute Chance, aber jetzt keine richtige Überlegenheit. Und deswegen war es ein bisschen schade, dass man da in dieser Situation so wirklich direkt vor der Pause noch das Gegentor gefangen hat. Ja, wir müssen ja auch noch ergänzen, dass tatsächlich auch noch eine Umstellung mit drin war. Skalatidis ist ja auf die Banke rotiert und unser Tscheche Fissel ist dann zu seinem ersten Einsatz gekommen. Das war schon ein sehr defensiver Ansatz. Ich denke, die Offensive von Erfurt kommt ja nicht von ungefähr. Wer über 30 Tore, mittlerweile glaube ich 36 Tore in Elbspielen macht, da muss man kein Profitrainer sein, um zu wissen, dass man da vielleicht eher defensiver reingeht. Ich fand aber trotzdem, man hat sich nicht wirklich kompakt hinten reingestellt, Man hat schon quasi die Linie hochgehalten und hat schon in den richtigen Momenten oder in den richtigen Bereichen Erfurt gestört. Also ich kann mich an sehr wenige Chancen von Erfurt erinnern in der ersten Halbzeit und das hat man eigentlich schon sehr gut gemacht und haben Fischl und Angleberger ein sehr gutes Spiel gemacht. Ja, dem würde ich auch, das würde ich auch unterstützen, diese These. Ich saß ja auf der Westtribüne, die da ja für den Spieltag dann noch kurzfristig geöffnet wurde. Ziemlich oben vorletzte Reihe und konnte auch eben dementsprechend das Spielfeld sehr gut überblicken. Das war schon eine gute, reife Leistung. Ja, die zweite Halbzeit hatte noch so, da wartete noch so einiges. Wir wollen aber eher, glaube ich, erst mal auf den Spielbereich eingehen. Ja, dann gab es da einen Strafstoß, ein langer Pass auf Christoph Pauling, der dann dem einen Erfurter wegläuft und ja, manche sagen dem anderen so, in die Beine reinfiel. Es gibt Diskussionen, ob es auf der Linie war oder nicht. Ich glaube, du hast dir da auch deine Gedanken zugemacht. Ja, also für mich war es ein klarer Elfmeter. Ich weiß nicht, was da zu diskutieren geht. Wenn ein Auer-Spieler im Strafraum zu Fall kommt, dann ist es immer Elfmeter für Auer. Naja, also ich fand es beeindruckend, wie gesagt, Usain Pauling kriegt es wirklich wahnsinnig gut hin, jeden Gegenspieler auch nochmal auf 20 Metern dann noch zu enteilen. Also ich habe die Szene so in Erinnerung, dass er wirklich eigentlich hinten dran war, eigentlich einen Ball, den kein Stürmer mehr wirklich hinterher setzt und er hat sich dann auch wirklich durch zwei Gegenspieler durchgearbeitet. Und wenn dann einer davon auf die Idee kommt, ausgerechnet nach 30 Meter Laufduell im Strafraum oder am Strafraum-Eck auf die Idee zu kommen, dort irgendwie eine Grätsche zu versuchen, dann gibt es allein schon für diese Dummheit muss es Elfmeter geben. Da lasse ich wenig Diskussion eigentlich zu. Für mich war es mehr Elfmeter als kein Elfmeter. Die Meinung um mich herum war natürlich eine ganz andere. Um uns herum saßen hauptsächlich Erfurter, aber du hast halt recht, mach das voll vor, dann ist es vollkommen egal und so wird es halt gepfiffen. Ja, dann sind wir schön ausgespielt worden auf der linken Seite, also auf unserer rechten Abwehrseite. Da hatten wir ja auch mit dem Abysel Mensah einen richtig starken Spieler, der körperlich richtig stark war und Maxim Burkhardt in den einen oder anderen schweren Zweikampf gebracht hat. Das 2 zu 1 fiel und dann wurde nochmal spät gewechselt. Da kamen ja noch einige Spiele. Kannst du das nochmal wiedergeben? Naja, wir haben noch in den letzten Minuten dann, glaube ich, alles mobilisiert, was nicht Nito Nagelfest war, auch Aurel Lubongo reingebracht. Und ja, als dieses Spiel eigentlich schon, also ich war auf der Presse-Tribüne, habe ich eigentlich schon so quasi so die Niederlage langsam eingetippt in den Laptop und dann. Ja, das war quasi fast die allerletzte Spielminute, aber noch so ein langer Ball, der auch jetzt nicht wirklich aussichtsreich war. Aber Aurel Lubongo hat ihn wirklich nicht aufgegeben, hat dann eine blinde Flanke, glaube ich, geschlagen. Und Erfurt hat halt auch schon abgeschalten gehabt oder war auch schon wahrscheinlich beim Siegerbier und ausgerechnet Willi Kamp, der so quasi der Aushilfsstürmer vom Aushilfsstürmer war, kann da reinfliegen, kann da den Ball auch genau so erwischen, dass der nur das Eck findet. Und ich glaube so, viele haben das Spiel dann oder das Unentschieden dann wie einen Sieg gefeiert, weil man wirklich aus dem absolut nichts dann noch in der 101. Minute dann noch ins 2-2 macht. Das war dann schon ein schöner Moment. Ja, der Kopfball erinnerte mich auch einfach an einen Kopfball, der heute auch so war, so ein bisschen den Kopf nach hinten. Ich wusste auch gar nicht, wie er den treffen soll. Hat er ja dann auch irgendwie, ich weiß gar nicht, ob beim FCE, im TV oder beim MDR so gesagt, dass er gar nicht so richtig weiß, wie er den getroffen hat. Ja, und da kleine Anekdote. Mein kleiner Sohn war jetzt das zweite Mal tatsächlich bei Aue. Er hat bis jetzt eine super Quote, wobei er sich an das erste Gastspiel in Oldenburg nicht erinnern kann. Da haben wir 3 zu 1 gewonnen. Und der jubelte in dem Shirt, was du da auch eben an hast, das Motto-Shirt, was wir noch vorher gekauft haben auf der Westtribüne. Und dann kamen in der Reihe vor uns doch noch so ein, zwei skeptische Blicke. Also es war schon, ich glaube, ein sehr, sehr krasser Moment für viele, viele Menschen dort an dem Tag. Ja, wir waren in der 11-Minute-Nachspielzeit vorgelegt. Du hast ja vorhin vom Knistern schon geredet, als man aus dem Pressebus kam oder aus dem Pressetross kam. Da war ja auf beiden Seiten viel Knistern an diesem heutigen Tag oder an dem Tag des Erfurt-Spiels. Auf Auerseite gab es lila Rauch, eine Menge mit der großen Schachter, Fahne vorne. Und bei Erfurt wurde ja 30. Jere Jubiläum der Erfurter Ultras gefeiert. Wie hast du das gesehen, wie der Schiedsrichter dann in der 67. Minute war es, glaube ich, ungefähr oder vielleicht ein bisschen später reagiert hat, als dann immer mehr Raketen dort geschossen wurden? Ja, also mich normalerweise regt mich das überhaupt nicht aus und tangiert mich überhaupt nicht, wenn ein gegnerischer Trainer auf der PK dann irgendwas sagt. Logischerweise beim Elfmeter haben eh alle unterschiedliche Meinungen. Da hat man eh seine Vereinsbrille auf, aber der Erfurter Trainer hat sich sehr darüber beschwert, dass der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen hat und fand das völlig unnötig. Und ich war dann zum ersten Mal seit langem mal wieder etwas emotional angefasst, wie man das so schön sagt, weil ich dachte mir so, was für eine unreflektierte und wenig gehaltvolle Aussage, das war, selbst wenn man das Spiel nicht gewonnen hat. Weil es ist Feuerwerkskörper gewesen, die irgendwie in den Innenraum oder leicht in den Innenraum geschossen worden sind. Und am helllichten Tag ist so eine Batterie, die normalerweise an Silvester gefeuert wird, sieht man da die meisten Explosionen nicht wirklich, man weiß nicht, wo das hingeht und ich fand es selbst auf der Tribüne, ich fand das erschrocken, man schreckt so kurz hoch, wenn dann so ein Knall kommt, ich werde mich da auch als Spieler nicht wohl gefühlt und bei Aue waren ja der Auswechselspieler und der Torwart in der Nähe und ich glaube. Im Stadion sind nicht nur Fußballer im Innenraum, das sind natürlich auch Ordner, das sind natürlich auch Pressevertreter oder Kammerleute und all das. Wenn man da Feuerwerkskörper in den Bereich schießt, sollte ein Schiedsrichter meiner Meinung nach spätestens nachdem das mehr als eine Minute abgeht, dann schon unterbrechen, weil es riskiert im Zweifelsfall irgendwie die Gesundheit von jemandem. Man weiß ja nicht, was noch kommt. Und ich glaube, die Afort hat es einfach ein bisschen in der Länge übertrieben. Hätten die einfach eine Minute Halligalli gemacht und hätten dort alles abgefeuert, was sie in den Block geschmuggelt hätten, dann wäre das der Sache eher gerecht geworden. Dann hätte der Schiedsrichter kurz das Spiel unterbrochen und hätte es dann weiterlaufen lassen, sodass er es dann in die Kabine geschickt hat. Mag jetzt für die Außenstehenden ein bisschen übertrieben sein, fand ich aber in dem Zusammenhang, dass dort Leute im Innenbereich stehen, die jetzt getroffen werden können, fand ich das in Ordnung und sich da als Trainer aufzuregen von Erfurt finde ich ein bisschen unreflektiert und ja, der Schiedsrichter ist so oder so dran, wenn er was falsch macht, ja, fand ich in dem Moment tatsächlich mal, auch nachdem man das viele Jahre lang schon macht, so ein bisschen hat sich ein bisschen heraus rausgestellt, die Situation. Ja, da sind ja viele wichtige Punkte dabei, die du genannt hast. Der eine ist, ich will den Trainer jetzt, Fabian Gerber, gar nicht in Schutz nehmen, aber natürlich in der zweiten Halbzeit wurde schon deutlich hitziger das Spiel. Es gab viele Zweikämpfe, die mit Gelb geahndet wurden. Es war schon Stimmung auf dem Kessel. Und der andere Punkt ist halt, dass ja die Erfurter Ultras am Anfang zum Spielbeginn bei ihrem Intro gezeigt haben, wie man dann mit Pyrotechnik umgehen kann. Da haben sie ja einfach oben in der letzten Reihe und oben in der ersten Reihe ihre 20 Fackeln gehabt und dann die gezündet. Und damit war es dann auch gut. Also ein richtiges Spitzenduell, oder? Ja, kann man schon sagen. Hat mir schon sehr gefallen, sodass wir auch, ich sage mal so, selbst mit dem zweiten Anzug, selbst nach einer harten englischen Woche, wo wir noch einen Spieltag, also einen Tag weniger zum Regenerieren hatten, dass wir da... In so einem Spiel nochmal zurückkommen können oder zweimal zurückkommen können, das hat mich positiv gestimmt. Es wäre natürlich jetzt noch alles viel positiver, wenn der heutige Spieltag so gelaufen wäre, wie er hätte laufen sollen. Aber wie war es denn für dich nach, ja, du bist ja nicht so oft bei Aue mit dabei, wie nimmt man das dann wahr, wenn man sich eher gezielter auf ein Spiel freuen kann, weil man dann live dabei ist? Ja, also es war auf jeden Fall ein Highlight-Spiel. Ich habe darauf hingefiebert. Ich war ja in Chemnitz schon zum Anfang der Saison. Da will ich nochmal gleich den Bogen zuschlagen. Aber ich hatte davor eine sehr stressige Arbeitswoche, war quasi kaum zu Hause, beziehungsweise gar nicht zu Hause. Und habe dann eben meinen kleinen Sohnemann eingepackt, haben noch einen Kumpel von früher, der hat uns dann mitgenommen. Und dementsprechend haben wir natürlich echt schon richtig darauf gefiebert. Ein Bekannter, den Martin auch kennt oder der uns sozusagen auch zusammengebracht hat, der war auch an dem Tag dann auf der Westtribüne. Wir haben das also wirklich ausgekostet und genossen. Und ja, mein Sohn hat jetzt Fußball geleckt, Fußball-Fan sein geleckt, so seit der WM 2026. Und jetzt hat er auch scheinbar die Wismut-DNA in sich und mit dem T-Shirt, was er in Essen nur bekam, wo er noch reinwachsen kann, ist das jetzt gesetzt. Ja, er kann dann auf jeden Fall sagen, dass er schon bei der Regionalliga-Zeit mit dabei war. Wenn wir dann mal wieder Öhr spielen sollten, kann er schon sagen, er war immer schon dabei. Echter Edelfan dann, ne? Echter Edelfan. Genau. Und man muss auch die Regionalliga Nordost und Luckenwalde und Co. zu schätzen wissen, wenn man Aue-Fan ist. Ja, da kann man ja auch noch ein paar Grounds machen, wenn man nicht vorher schon die weggescheppert hat, dann ist ja noch einiges zu erledigen, ne? Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Für mich war es auch zum ersten Mal Steigerwald-Statum. Ich habe es tatsächlich bei der Aufstiegssaison, wo wir das letzte Mal dort waren, nicht geschafft. Ich habe es mir schon die ganze Zeit mal vorgenommen. Weil nach Thüringen kommt man ja dann meistens nicht im Profifußball. Da sind es ja beide nicht vertreten. Aber jetzt habe ich das dann auch schon ein bisschen darauf hingefiebert. Der Ground muss weg und endlich spielt auch mal wieder Nervor. Und wie findest du das, Stadion? Wahnsinnig hässlich. Okay. Also ich bin überhaupt kein Freund mehr der Tartan-Bahn. Also man ist ja als Auer-Fan ist man ja irgendwo mit der Tartan-Bahn auch groß geworden, auch mit dieser lila Tartan-Bahn. Das fand ich zumindest dann immer sehr authentisch. Also ich sehne mich noch ein ganz kleines bisschen ans alte Otto-Grode-Woll-Statuan. So ist es nicht. Aber ich finde, wenn ein Statuan nicht wirklich zusammenpasst, also wenn das aussieht wie ein Flickenteppich, so eine Tribüne ist da, dann ist noch eine Tartan-Bahn, die jetzt vielleicht nicht ganz symmetrisch ist. Und ja, das hat mir nicht so richtig was gegeben. Es ist auch so ein bisschen verloren gegangen da alles. Ist nicht das hässlichste Stadion, keine Frage, aber das hat mich nicht so abgeholt. Ich sehe aber ja auch das Stadion von innen auch aus einer anderen Perspektive, weil man ist ja da durch die Katakomben und dann denke ich mir so, das soll neu sein und das soll schön sein, das ist jetzt das Erfurter Punktstück. Nein, das hat mich nicht so ganz abgeholt. Aber ja. Ja, ich fand von der Westtribüne, ich glaube, es ist schon einer der besseren Umbauten mit Taternbahn, wo man auch viel noch sehen kann von vielen Plätzen aus. Deswegen, ich fand es ganz schick und habe mich gefreut, da zu sein und das Kreuz zu setzen und den Groundback zu haben. Ich wollte nochmal auf Chemnitz kommen, beziehungsweise Chemnitz und Erfurt. Die eilen ja da vorne jetzt lang, haben ja gestern auch Chemnitz sehr souverän gewonnen. Erfurt hat sich ja schon wirklich schwer getan, aber sie sind schon ein bisschen vorne raus. Beim Chemnitz-Spiel, nachdem wir verloren hatten, hatte ich das Gefühl, wir sind schon ein ganz schönes Stück weg von der Spitze. Nach dem Erfurt-Spiel dachte ich schon so, wir sind so ein bisschen weiter rangerückt an die Top-Teens, vor allen Dingen auch aufgrund des zweiten Anzuges, den wir da teilweise hatten und einem anderen Ansatz sicherlich. Wie siehst du das? Naja, also hätte ich jetzt auch gesagt, nach dem Erfurt-Spiel hätte ich gesagt, Ja, jetzt sind wir dran und jetzt wird Erfurt, also ich habe gestern, ich habe beim Stand von 3 zu 1 bei Lok kurz mal reingeschaut gehabt und habe gesagt, ich habe mich schon innerlich gefreut, dass Erfurt vielleicht Punkte lässt und dann haben wir das noch gedreht. Und da hätte ich auch heute gedacht, dass wir heute gewinnen und dann auch Schritt halten und im Zweifelsfall auf lange Sicht beide einholen. Die Realität ist jetzt, dass wir sechs Punkte weg sind und die müssen aufgeholt werden. Also ich würde sagen, wir sind zumindest ein oder nicht zwei Schritte schon noch weg. Ja, das ist ja die perfekte Überleitung zum heutigen Spiel. Elfter Spieltag, zu Hause gegen die BSG Schimmi Leipzig. Der bisherige Zuschauerrekord im Erzgebirge wird geknackt. Am Ende waren es ja 11.756 Zuschauer. Insgesamt gehen wir dann in der 14. Minute mit dem 1-0 durch Tamimalscheski in Führung, bekommen dann nach einem Eckball in der 20. Minute den Ausgleich durch Saanin. Und ja, dann in der 68. Minute, in der 62. Halbzeit wird das 2-1 durch Hoffmann geschossen, nach einem Freistoß. Ich muss sagen, hätten wir vor drei oder vier Stunden aufgenommen, wenn das zeitlich überhaupt möglich gewesen wäre, wäre ich schon richtig tief depressiv gewesen. Jetzt muss ich sagen, habe ich schon das ein bisschen verarbeitet, das war aber schon Rückschlag. Ja, definitiv. Also wenn man so aus dieser englischen Woche rausgeht, dass man zwei Spiele gewinnen konnte, die man gewinnen musste, auch ein schweres Auswärtsspiel in Magdeburg. Und wenn man sich beim Topspiel dann auch noch so spät zurück reingekämpft hat und er auch quasi im Soll war, dann war natürlich Chemie Leipzig als Gegner auch ein Spiel, was man gewinnen musste, vor allem zu Hause bei der Kulisse. Und so ist man, denke ich mal, auch mit der Erwartung reingegangen und das war dann nicht mal mehr ein Unentschieden, das war ja dann eine Niederlage, die dann natürlich auch ein bisschen aufs Gemüt schlägt, weil wie gesagt, innerlich war man bestimmt schon weiter, hat sich auf drei Punkte an der RWE herangesehen. Tja, dann sind wir heute böse überrascht worden. Ja, ich habe da mal zwischendurch mir notiert, Chancenbucher ist so eine Sache in den ersten 20 Minuten. Was meinst du, wie hoch müssen wir führen eigentlich? Naja, Willi Kamm muss 2-0 machen und dann ist bei Chemie, glaube ich, der Ofen aus. Also ich glaube, der Spielplan oder die Spielidee von Chemie war, Aue richtig zu stören in allen möglichen Bereichen auf dem Feld, jeden Zweikampf etwas härter zu führen und den Ball überall festzumachen und dann auf Standards zu bauen. Das hat bei denen wunderbar geklappt, Aber das wäre, glaube ich, nicht möglich gewesen, wenn man 2-0 oder respektive 3-0 hinten liegen würde. Ich glaube, wenn wir da innerhalb von 16 Minuten 2-0 führen, dann ist das Spiel, glaube ich, schon in so eine Richtung gekippt, wo Chemie wahrscheinlich nicht mehr rankommt. Genau, du sprichst ja eben die große Chance von Willi Kamm an, kommt von der rechten Seite über Maxim Burkhardt in die Mitte reingeschlagen. Bisschen so ein Flipperball, habe ich mir notiert, wo dann Willi Kahn den an der 5 Meter vom Tor etwas überraschend bekommt und dann links am Tor vorbeischiebt, aber den muss er eigentlich machen. Ja, mit dem Kopf. Er kann es ja nur mit dem Kopf, also wird er wahrscheinlich mit dem Kopf das nächste Mal ran müssen. Ja, so tief. Ja, und dann haben wir natürlich auch Christoph Pauling im Magdeburg-Spiel, viel umjubelter Torschütze, hat ja auch schon früh in der, fünften Minute eine Großchance, auch von rechts reingespielt, schlägt am Ball vorbei. Das ist einfach, unser Torverhältnis zeigt halt einfach, dass wir die Dinger vorne nicht reinmachen. Ja, ich kläre auch nach dem Rückstand. Da hatte man jede Menge Chancen. Letztendlich schafft es immer wieder, in den Strafraum zu kommen. Aber entweder traut sich keiner oder die letzte Hereingabe, der letzte Pass stimmt nicht, die Staffelung passt nicht. Das hat heute einfach nicht sein sollen. Aber ich sage auch, man hat heute gesehen, welche Probleme man hat, wenn man nicht genug offensives Personal hat. Also Marcel Bär hat gefehlt und Linus Kweiser und Christoph Pauling, würde ich jetzt mal sagen, sind gegen einen tiefstehenden Gegner, gegen einen tiefen Block einfach nicht geeignet oder nicht perfekte Spielertypen dafür, einfach weil die mit ihrer Geschwindigkeit kommen, einfach weil die eher auf eine zurückeilende Abwehr spielen müssen, weil sie ihre Freiräume brauchen. Das war heute nicht ihr Spiel und ja, wir haben kein Mittel für diesen tiefstehenden Block zur Zeit und das ist so ein Thema, was sich so glaube ich auch durch den Saisonstart so ein bisschen zieht, ja, dass wir da einfach, ja, mittellos sind oder zumindest noch nicht den perfekten Weg gefunden haben, da rumzuspielen. Ich glaube, das wird auch in den nächsten Wochen nicht automatisch besser, das ist für mich jetzt gerade noch das größte Manko, was ich offensiv bei der Mannschaft sehe. Ja, du hast auch einen O-Ton eingesammelt mit Tim Malczewski. Tim Manczewski, am Ende die erste Halbniederlage. 1-2 zu Hause verloren gegen Chimi Leipzig. Wie hast du die Situation aus dem Spiel allgemein gesehen? Ich glaube, wenn man das ganze Spiel sieht, extrem bitter. Wir gehen 1-0 hier in Führung zu Hause vor so einer Kulisse. Wir verpassen es dann einfach, das zweite und dritte Tor nachzulegen. Ich glaube, die Chancen waren auf jeden Fall da. Dann kriegen wir aus dem Nichts das 1-1 durch den Standard. Und ab der 30. Minute waren wir dann nicht mehr so richtig gut im Spiel, muss man auch sagen. nicht mehr so richtig griffig auf die zweiten Bälle. Und das hat sich dann durch die zweite Halbzeit so ein bisschen durchgezogen. Kriegen dann wieder so einen ärgerlichen Standard. Und dann verliess ich halt zu Hause das Spiel und weiß am Ende nicht so richtig, warum. Du hast es angesprochen, ihr hättet eine ganze Menge Chancen. Ihr habt da auch gegen Ende viel reingeworfen. Aber dann ging auch viel über die rechte Seite. Aber ins Zentrum ist der Ball nie gekommen. Woran hat es da gelegen, dass am Ende der letzte Pass gefehlt hat? Ja, das ist eine gute Frage. Letzte Konsequenz, vielleicht letzte Quäntchen Glück. Strafraum, also Boxbesetzung, muss man sich nochmal anschauen, wenn wir das Spiel auf jeden Fall nochmal analysieren. Und dann muss man den Blick nach vorne richten. In zwei Wochen ist das nächste Spiel, nächste Woche Landespokal, da geht es dann die nächsten Punkte zu. Du sprichst an, nächste Woche Landespokal, da wird ein Gegner wahrscheinlich noch tiefer hinten drin stehen und noch mehr Mauern. Was erwartet ihr dann in Allenburg? Ich glaube, wie du es gerade gesagt hast, also wahrscheinlich einen tief stehenden Gegner. Also gilt es dann, Chancen rauszuspielen, zu nutzen, hinten sicher zu stehen und dann glaube ich, dass wir dann in einer Runde weiterkommen. Du bist gerade der Mann für die wichtigen Tore oder der Mann vor allem für die Tore. Du hast ja schon sechs Saisontreffer, fast zu viele wie letzte Saison. Hast du jetzt das Zielwasser, was es braucht? Ja, sieht so aus. Ich glaube, ich kann heute vielleicht noch eins machen. Muss ich mir auch angreifen. Aber klar, es ist immer schön zu treffen, aber heute muss ich ganz ehrlich sagen, es ist mir eigentlich scheißegal. Vier, drei Punkte wären zehnmal wichtiger gewesen. Deswegen ist es heute extrem bitter. Alles klar. Dein Glück auf. Ja, bittere Niederlage, viele Torchancen. Du hast noch mal nach dem Top-Torschützen bisher gefragt und auch den Ausblick nach Allenburg gewagt mit ihm, worauf wir noch kommen. Er war schon sehr enttäuscht, oder? Ja, ich glaube, wenn man, wie gesagt, erwartungsgemäß reingeht, so von wegen heute legt man nach. Wir wissen, dass wir zu Hause gut sind. Wir wissen, dass wir Spätore machen. Dann knickt die Mannschaft, glaube ich, auch nicht bei Nummer 1-1 ein. Man hat ja auch wirklich gesehen, dass die Mannschaft in der zweiten Hälfte, zu jeder Zeit das Spiel eigentlich gewinnen wollte und, dann kommt die Szene oder diese Torschance von Chemie und der Nadelstich sitzt halt und ja, ich glaube, das hat so ein bisschen, auch so die kleine Euphorieblas, die man so hatte, ein bisschen platzen lassen und das dann auch ich glaube, die Mannschaft, ist zwar noch sehr frisch zusammengewürfelt, ist noch richtig lange in Aue, das ist natürlich auch das Erfurt und Chemnitz haben eine eingespielten Truppe, die können natürlich auf eine ganz andere Basis zurückgreifen, sind auch eingespielter, aber die Mannschaft ist, glaube ich, schon dran und die hat sicher auch schon so ein bisschen, ja, hat schon ein bisschen Wismut-DNA, will ich schon mal sagen und ja, ich glaube, dass solche Misserfolge, die kennt man jetzt noch gar nicht so richtig und da muss man auch erst mal damit dann, ja, emotional klarkommen und da denke ich mal, hat heute, das war schon ziemlich erdämpfer und das kommt auch bei der Mannschaft dann an. Meinst du, man hat sich in der zweiten Halbzeit von Chemie Leipzig so runterziehen lassen? Leipzig hatte, glaube ich, in der ersten Halbzeit außer dem Tor gar keinen Torschuss. Dann nach der zweiten Halbzeit zu Beginn zwei, drei Torschüsse, ist sehr intensiv in die Zweikämpfe gegangen und Kukowasch hat dann ja da vor dem 2 zu 1 den Leipziger an der Außenlinie, fast an der Mittellinie, ja, ich würde fast sagen, etwas übertrieben abgeräumt. Ich glaube, das hätte man auch einfach verhindern können, diesen Freistoß. Jimmy war auf jeden Fall sehr gut im Spiel drin, also sie haben es sehr gut, geschafft, immer wieder, in Zweikämpfe zu verwickeln haben den Aue-Spielfluss wirklich sehr gut unterbrochen also sie haben es sehr gut gewusst, wie man Aue im Zentrum, belagert und wie er dann Aue das Spiel auch auf die Flügel verlagern musste, die Situation, ja, Koko was vielleicht in der Situation ein bisschen zu harter Einstieg, aber auch wenn es da zum Freistoß kommt und auch wenn man da einen Standort kassiert, muss man den halt besser verteidigen. Ich glaube, da war man einfach nicht wach genug. Und ja, also Chemie war drin, aber ich glaube nicht, dass Chemie uns runtergezogen hat. Ich glaube, die haben ihr Spiel sehr gut gemacht. Wir ja eigentlich auch gegen den tiefstehenden Block, bloß Fußball ist Ergebnissport. Da juckt es halt nicht, wenn man ein Dutzend Torchancen gegen zwei Torchancen hat. Das geht da nur darum, wie man die verwertet. Ja gut, da hast du natürlich auch auf jeden Fall einen Punkt damit, dass die nicht runtergezogen, sondern auch einen guten Spielplan hatten. Sie haben ja auch erst vor kurzem in der englischen Woche bei Tasmania Berlin ihren ersten Dreier geholt und sind also die Mannschaft, die in den letzten Spielen wirklich auch ein bisschen Punkte und Boden gut macht und auswärts stark ist, weil sie ihre Punkte hauptsächlich auswärts holen. Am Ende, wer hat denn eigentlich den Stürmer gespielt? Naja, gut, wir hatten mit Linus Kweiser, der sich dann auf die linke Seite so ein bisschen vertan hat. Ich glaube auch, das hat dann so ein bisschen gefehlt, so einen klaren Zielspieler. Mir gefällt eigentlich das sehr dynamische oder flexible System von Schubi Tietze sehr gut, also dass halt ein Spieler wie Tim Maciejewski einen sehr großen Spielraum hat, der sich auch mal wirklich sehr weit auf die Außen verlagern kann und dann aber immer wieder mal situativ im Strafraum auftaucht. Ich glaube, das Problem war heute, dass man keinen klassischen Zielstürmer als solchen quasi hatte, den man mit hohen Wellen, halbhohen Wellen, flachen Wellen hätte suchen können. Das hat dann immer so eine Gruppe aus Auern gemacht, aber der Ball kam halt einfach nicht ins Zentrum. Das war so ein bisschen das Problem. Ich glaube, Lubongo hat nach seiner Einwechslung sehr viel Betrieb gemacht, hatte sehr viele gute Aktionen, war immer wieder im Strafraum. Dann muss er es vielleicht auch mal selbst machen und selbst versuchen, wenn er den ersten oder zweiten Pass nicht anbekommt. Aber ich glaube, auch Burkhardt hatte eine sehr gute Chance. Also ich glaube, heute war einfach das gesammelte Pech auf unserer Seite. Bei Chemie war das gesammelte Glück. Aber wir sollten vielleicht zu einer Situation kommen oder wir sollten Spiele dahin drehen, dass wir nicht auf Glück und Pech angewiesen sind, sondern dass so ein Spiel vielleicht schon im ersten Durchgang entschieden ist. Ja, das ist, glaube ich, ein gutes Stichwort zu sagen, früh den Sack zuzumachen. Chemnitz hat ja auch 3-0 zur Halbzeit schon geführt. Das hätten wir auch haben können. Ich hatte auch noch mal mich gefragt, ob dann Fischl sozusagen den Stürmer macht, so in Ryan Malone-Manier, dann die letzten Minuten nach vorne oder ob man da Kukowasch hätte reinstellen können. Aber da auf der Stürmerposition sind wir einfach ja noch immer noch nicht gut genug oder auf der zweiten Position nicht gut genug besetzt. Denn Christoph Pauling ist ja eigentlich jetzt ein umfunktionierter Stürmer, zum Stürmer geworden, mit einem ganz anderen Spielerprofil als Marcel Baer dann. Ich denke schon, Ich glaube nicht, also ich kann mir das nicht so wirklich vorstellen, dass man jetzt noch mal extra nach einem Spieler ausschaut, vor allem wenn Marcel Bär jetzt wahrscheinlich klein wieder zurückkommt und dann diese Position wahrscheinlich auch wieder voll einnehmen wird. Ja, letztendlich ist es Regionalliga und du hast halt nicht diese finanziellen Mittel, sich auf jeder Position dreifach zu besetzen, so wie es in anderen Ligen ist. Du hast aber auch Gegner, die dir halt spielerisch und auch physisch Paroli bieten können. Wir können jetzt schimpfen, dass wir noch einen Stürmer hätten verpflichten können. Das haben wir leider nicht. Trotzdem hatten wir heute genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Ich glaube, das muss man dann rausziehen. Vielleicht sollte man auch sagen, du hattest dir am Anfang der Folge Thomas Koss oder Thomas Paulus gewünscht. Und man hätte dieses Spiel auch ohne ein einziges Gegentor abliefern können. Also man vielleicht auch gar nicht die Schuld allein in der Offensive suchen, weil ich glaube, da gab es genug Chancen und da hat man ein Tor dann auch erzielt. Die zwei Gegentore kann man genauso gut verteidigen und dann hätte man heute auch drei Punkte. Ja, also nehmen wir mit, es ist ein Dämpfer, aber auch da haben wir ja schon in einer unserer Folgen in dieser Saison gesagt, es wird auch einfach so Heimspiele geben, wo man halt mal verliert. Wir hatten ja schon das Hertha BSC, zwei Spiele, wo wir wirklich schlecht aussahen und nur einen Punkt mitgenommen haben. Und wenn man dann Lok Leipzig gegen Erfurt gestern guckt, da hat man dann auch gesehen, die werden auch irgendwo alle nochmal federn lassen und es ist ein langes Rennen, wo man dranbleiben muss. Das Stein war richtig voll. Wie war das so, die Stimmung? Friedlich und entspannt oder auch ein bisschen aggressiv? Also für ein Duell zwischen zwei sächsischen Mannschaften war es schon sehr, freundschaftlich, würde ich sagen. Man hat dann seine Nettigkeiten links und rechts ausgetauscht, aber es ging eigentlich. Das war, fand ich, eine sehr schöne Choreo von Chemie. Es sah sehr gut aus, aber es war ein schönes Ostduell. Also man hatte 10.000 Leute da. Man hatte die Stimmung. Ich finde, dann hat der Steiger auch nochmal so einen ganz anderen Klang, wenn dann 10.000 im Stadion sind. Das war schon sehr schön. Das wäre natürlich noch schöner gewesen, hätte man dann gewonnen. Ich glaube, das ist so ein bisschen das größte Manko, dass du diese großen Spiele, die auch die Leute ziehen, dass wir die in letzter Zeit nicht zu Hause gewinnen konnten. Das ist so ein bisschen der Wermutstropfen, der dann natürlich bleibt. Ich hoffe natürlich, dass jetzt, wenn wir in zwei Wochen gegen Halle zu Hause spielen, oder in drei Wochen ist es dann, dass dann auch wieder 10.000 ins Stadion kommen und dass wir dann hoffentlich mal vor so einer großen Kulisse auch einen guten und verdienten und hohen Heimsigma holen. Das wäre super. Da bin ich optimistisch, dass viele kommen. Halle wird ja auch sicherlich den Gästeblock ordentlich voll machen. Und da nur der kleine Verweis eben. Ich war ja beim Chemie, chemischen Element, dem Chemie Leipzig Podcast zu Gast vor dem Spiel. Und da hat man schon gemerkt, die sind richtig heiß auf dieses Spiel. Das hat man heute dann, glaube ich, auch gemerkt, den Gästeblock vollgemacht. Denn das ist ja das erste Aufeinandertreffen von Erzgebirgeau und BSG Chemie Leipzig seit 2001, wenn man es mal rechnen will. Oder es gab noch mal ein Sachsen-Pokalspiel, aber da stritten sich die Hoster, welches dieses richtige Spiel war, weil das im Zentralstein eben stattfindet und das für die nicht das richtige Spiel ist. Ja, also mit einem etwas getrübten, Gedanken gehen wir jetzt aus dieser Woche raus und haben dann aber jetzt erstmal auch Liga-Pause und es geht im Sachsen-Pokal nach Allenburg. Warst du da schon? In Allenburg war ich noch nicht. Also auch da fährt man hauptsächlich hin, um den Haken zu machen. Aber ich glaube, Sachsenpokal hat immer so einen ganz leichten Charme. Also ich finde, das hat dann nochmal so ein bisschen, gerade die ersten Runden, ein kleines, besonders kulturelles Element. Ich hoffe mal, dass das auch in Allenburg dann ist und hoffe, dass das dann diesen kleinen Charme dann hat. Auch wenn wir da jetzt ja vor ein paar Jahren auch schon mal waren im Sachsen-Pokal. Ja, wir sind ja wieder dann im Leipziger Umland, so habe ich es mir notiert. Eilenburg eben abgestiegen letztes Jahr aus der Regionalliga und sind aktuell in der Oberliga auf dem dritten Platz mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage, was erstmal ganz gut klingt. Aber tatsächlich haben sie bisher gegen keine Top-Gegner gespielt und tatsächlich am Freitagabend jetzt in Auerbach auch 3-2 verloren. Also, Weiß nicht noch nicht so genau, was da auf uns zukommt. Ja, wir haben einen Exauer dort, Franco Schädlich. Der spielt dort, hat sechs Einsätze schon in dieser Saison. Und Player to Watch ist Corwin Kosak. Sechs Spiele, acht Tore, fünf Assists. Also der scheint was zu können. Jetzt aber die Frage an dich, nachdem es ja in der letzten Runde des Sachsenpokals eine große Startelfwechsel gab, also quasi eine komplett andere Mannschaft. Was glaubst du, wie wird es nächste Woche aussehen? Ich glaube, ich muss dich erst mal korrigieren. Ich glaube, es gibt keinen Spieler im Allenburger Kader, der keine Auer-Vergangenheit hat. Ich glaube, die sind alle aus der Auer-Jugend. Alle. Die Torhüter sind beide definitiv aus der Auer-Jugend. Und neben Franco Schädlich ist noch Noah Baumann auf jeden Fall da. Also eine ganze Reihe unserer A-Jugend wechselt in regelmäßigen Abständen zum FC Allenburg. Deswegen vom FCE zum FCE. Und ich hatte das große Glück unverhofft, ich habe mir in der Sommerpause ein einziges hier in meiner Region Testspiel angeschaut, das habe ich mir mit einer Fahrradtour verbunden, das war die BSG Stahl-Rieter gegen den FC Allenburg und dass ich da Gegner sehe, ich hatte mir eher auf die BSG Stahl-Rieter wieder gehofft, da habe ich mir ein sehr, sehr schwaches Spiel, im Lomatsch auf dem, ich weiß gar nicht, wie das Stadt denn heißt, auch da abgehakt zum ground, ja da da habe ich die bsg stahl rieser gesehen und habe ich auch den fc allen bock gesehen deswegen, ich gehe mal davon aus dass wir wieder einige wechsel sehen werden weil ich glaube nicht dass es ein gegner ist deswegen, ja dass das regionalliga niveau hat und ich glaube es gibt eine menge spieler die wir jetzt in unseren reihen haben die gezeigt haben dass auch mal von anfang an spielen können, Ja, genau. Und dann geht es ja danach in der Liga dann weiter. Da geht es hoch in den Norden zum Greifswalder FC am 12. Spieltag. Die sind ja auch jetzt noch vorne in dieser Spitzengruppe, sage ich mal, mit drin. Was glaubst du, wie wird es da werden? Naja, das wird wahrscheinlich eine sehr lange Fortschritt hoch. Das wird wahrscheinlich sehr früh aufstehen. Das wird wahrscheinlich auch, ja, das ist so ein klassisches Gefühl, wieder lange Ausfassforts, wenig Punkte. Aber ich glaube, die Mannschaft hat jetzt einfach ausgelassen zu Hause. Und da muss die klare Ansage sein, dass man dort auch diese Punkte wieder reinholt. Klar, Greifswald ist definitiv eine Mannschaft, die ist jung, die ist giftiger und die ist weiter oben, als man sie wahrscheinlich vor der Saison eingeschätzt hätte. Ich habe mir ein paar Highlights dort schon angeguckt. Also Tore schießen können sie auf jeden Fall. Verteidigen können sie genauso schlecht wie einige andere Regionalligisten. Also ich hoffe, dass es wieder so ein klassisches Aue 2-1 wird. Also in Führung gehen, Ausgleich kassieren und dann irgendwie macht Willi Kamm in der 90. Plus 15 mit dem Hinterkopf angeschossen das 2-1 für Aue. Das wäre für mich der ideale Spielverlauf. Also du willst zittern. Als Auer-Fan nicht mindestens zweimal in Zone 2 und 3 und 4 so während dem Spiel zu kommen, dem Puls, das wäre eigentlich nicht das Richtige. Ach, du meinst, dass die Wismut-DNA also gehört dazu, zu zittern und in Zone 2 und 3 zu kommen? Ich glaube, die Wismut-Tugend ist auf jeden Fall, seine Fans auf den Rängen ein bisschen leiden zu lassen. Ich glaube, anders macht es auch keinen Sinn. Ich glaube, ich habe mir zum Beispiel bei der ersten Pokalrunde in Weißwasser 13-0 gewonnen, Und das hat sich für mich überhaupt nicht, je höher der Sieg ausgefallen ist, desto unwohler habe ich mich damit gefühlt. Das war gar kein richtiger Aue-Sieg. Ja, und wir sind es ja jetzt auch in den letzten zwei, drei Jahren gewohnt, wirklich einen Herzschlag bis sonst wo zu haben. Man muss natürlich noch ergänzen, die haben einen neuen Trainer geholt vor der Saison. Der kommt aus dem Cottbusser Nachwuchs, hat also eben auch viele junge Spieler aus der Regionalliga Nordost oder den U19-Mannschaften geholt. Und bisher ist der Spielplan für den Greifswalder FC wirklich wohlwollend. Die haben eher, sage ich mal, die Mannschaften aus dem unteren Tabellendritten oder der unteren Tabellenhälfte gehabt. Die richtigen Meilensteile kommen jetzt noch. Da sind wir mal so gespannt, was es da in Greifswald so zu holen gibt. Hoffentlich drei Punkte für die Wismut. Jetzt wollen wir zu unserem letzten Punkt kommen. Und zwar hattest du angeregt vor, wir sollten mal so ein Zwischenfazit zu Top-Neuzugängen machen. ziehen. Ja, ich dachte mir, das ist so das Einzige, was man jetzt so nach 10, 11 Spielen sagen, auch mal wirklich sagen kann, wer macht denn was her und wer macht nichts her. Aber ich denke mal, ich bin mal gespannt, ob wir die beiden gleichen Auflistungen haben. Also ich habe drei Leute tatsächlich jetzt nur draufgepackt. Ich könnte noch, vielleicht noch mal. Und ich habe zwei ohne Einschränkung. Also zwei sind für mich absolut ohne Einschränkung top Neuzugänge. Und dann auf dem dritten Platz wird es auch schon wieder ein bisschen muss ich einschränken. Wir können das ja mal so abwechselnd machen. Das würde ich, ich würde auch sagen, zwei ist wirklich uneingeschränkt, da gibt es gar nichts zu diskutieren oder nicht viel zu diskutieren und der Rest ist dann schon das zweite Tier, aber fallen mir auch so zwei, drei gute ein. Ja, dann fangen wir an mit deinem ersten Pick sozusagen für das erste Tier. Also, wir sind natürlich jetzt ein bisschen befangen durch das heutige Spiel, das ist natürlich dann einer der wenigen Spieler waren, die herausragend waren, aber ich nehme ihn mal nicht. Ich nehme für den ersten Pick als alter Verteidiger nehme ich auch einen Verteidiger und sage, Patrick Kapp ist für mich bisher der beste Auer-Neuzugang. Also ich finde, als Abwehrspieler, ich nehme mal an, du hast ihn auch? Genau, ich habe den auch auf der Liste. Also ich finde, er hat nicht das Gardemaß für einen Abwehrspieler. Er ist nicht wirklich groß gewachsen oder oder hatte nicht diese klassische Höhe oder diese klassische Ausstrahlung. Aber ich finde es Wahnsinn, immer wieder zu sehen, wie er seine Zweikämpfe löst und wie er den Gegner schlägt, in dem der Ball noch gar nicht beim Gegner ist. Er entscheidet die meisten Zweikämpfe schon durch sein gutes Stellungsspiel, durch seine Arbeit gegen den Gegenspieler, während der Ball in der Luft ist. Seine Übersicht ist sehr gut und sein Spielaufbau. Also das ist jedes Mal, wenn ich ihn sehe und jedes Mal in der meisten Situation, ja, das muss ich sagen, ich hätte mir letztes Jahr in der dritten Liga gewünscht. Ja, das ist ein guter Einwand. Also auf jeden Fall, ich finde halt, er ist absolut abgeklärt, also total souverän, führt da die Abwehr und hat natürlich auch schon ein bisschen Offensivgefahr ausgestrahlt. Und was wir natürlich als Podcast auch noch immer sehr sympathisch finden, ist, wenn da so jemand ist und der dann sagt, ja, also ich habe mal euren Podcast angehört, der hat sich auch unseren Live-Podcast angeguckt oder angehört und der halt auch ein Interesse dafür hat, wo er jetzt hingekommen ist. Das ist natürlich schon sehr sympathisch. Ich würde natürlich dann mit dem zweiten Spieler weitermachen. Ich denke, den hast du auch auf der Liste, weil, ja, Spiel heute. Natürlich unser Top-Torschütze Tim Malczewski ist auch wirklich einen ganz klasse Spieler mit einem richtig, richtig feinen Fuß, einem guten Tempo, einem guten Gespür. Ja, ob er jetzt den Pass spielt oder ob er dann eben das Dribbling angeht. Manchmal fehlt es mir an der Konstanz, ein bisschen einschränkend, aber da würde ich auch sagen, ich muss vielleicht auch nicht an die Dritte Liga, wäre schön, an die Regionalliga gewöhnen, das ist halt dann auch Regionalliga Niveau und es steht und fällt natürlich auch immer wieder mit den Mitspielern. Ja, also seine Tore sind ja eine Sache, aber ich fand, was mich dann jetzt wirklich überzeugt und wo ich dann wirklich sagen muss, das ist ein Spieler, der hat das richtige Format und der ist eine gute Auswahl gewesen. Es steht 1-0 in Erfurt für RWE, da ist ein ganzes Stadion gegen dich, du kriegst einen für die unberechtigten Elfmeter, für uns natürlich einen berechtigten Elfmeter und ich glaube, da in der Situation haben viele Spieler. Nicht so richtig den Mut Und ich glaube, Tim Haczewski hat sich den Ball sofort geschnappt und hat das Ding wirklich komplett humordos vor der gegnerischen Tribüne reingemacht. Und das zeigt dann schon mal mehr, da ist schon mehr Format. Und ich glaube, er hat ja schon Erfahrungen gesammelt im höheren Bereich bei Union Berlin und hat auch in seiner 1000-3. Liga gespielt. Also ich finde, man sieht da schon die Qualität. Und ja, für mich ein absoluter Top-Transfer. Ja, dem kann ich nur zustimmen. Dann suchen wir uns noch drei für den zweiten Bereich aus. Mit wem möchtest du loslegen? Ich glaube, den, den ich als nächstes habe, hast du nicht auf der Liste. Das würde ich jetzt gerne mal wissen. Komm, versuch es mal. Also, zentrales Mittelfeld. Ja. Devin Angelberger. Den habe ich auch. Das ist auch meine Nummer drei. Ah, doch, Nummer drei? Ja. Kamera? Ja, jetzt wieder. Ja. Devin Angelberg ist meine Nummer drei, auf jeden Fall. Hat sich ja sofort dort ins zentrale Mittelfeld eingespielt. Hat, finde ich, eine sehr gute, arbeitet sehr gut nach hinten. Ist ein richtiger Abräumer, hat auch ein gutes Bespür für das Tackling. Zum Beispiel in Erfurt, beispielhaft vor der Erfurter Bank. Ja, es war für mich eigentlich nur ein Pressschlag. Und da machen die eine riesen Szene drum, dass er Geld bekommen soll. Und hier drum und dran. Also da ist er richtig gut. Im Aufbauspiel, manchmal mit Schwächen, deswegen Einschränkung, aber für hinten zum Abräumen die Lücken stopfen, ist das eine richtig gute Verpflichtung. Ja, er spielt ja auch wirklich die einzige Sechse. Also wir spielen ja ein System mit einem Sechse und zwei eher kreativen Mittelfeldspielern und er muss da eigentlich so diese unwürdige Aufgabe des Staubsaugers erfüllen und nach Möglichkeiten zweite Bälle festmachen, ja, Zweikämpfe auf sehr engen Bereich gegen vielleicht mehr als einen Gegenspieler führen. Und am Anfang habe ich mich auch am Spielaufbau so ein bisschen an ihm, ja, war sein Spielaufbau auch ein bisschen hektisch, auch manchmal fehlerbehaftet. Aber ich gerade jetzt so die letzte englische Woche, muss ich sagen, hatte einige Situationen wirklich mit einer Ruhe und mit einer Übersicht, mit einer technischen Fertigkeit gelöst, wo ich sagen muss, dass es. Unerwartet stark, wo ich sage, er definiert diese Positionen eigentlich mittlerweile immer besser. Und das ist so ein Spieler, der definitiv mit jedem Spiel so gefühlt besser wird. Ich fand ihn heute auch wieder einen der Besseren, der viele Situationen, die wir unglücklich und teilweise auch ein bisschen fahrlässig verlieren, hat er wirklich dann bereinigt. Und ich glaube, das könnte jetzt in der weiteren Saison tatsächlich noch ein richtiger Fixpunkt werden. Okay, schön, dass uns da einig sind. Und dann nenn mir doch noch mal einen, der für dich zu den Top 5 Neuzugangen hat. Mit Einschränkungen natürlich jetzt. Ja, mit Einschränkungen natürlich. Aber für mich ist es Simon Scalatidis. Also ich kann da so nüchtern und so, ja, wie man so kalt, wie man das auf den Pressetribünen dann manchmal beobachten muss. Es ist dann natürlich schon was Besonderes, wenn man den Spieler als Fan gesehen hat und wenn man sieht, der kommt nicht aus der Region, Der hat eigentlich mit wenig am Tut gehabt, außer mal zwei Jahre dort zu spielen. Das haben ja viele Spieler, aber mit welcher Herzblut er dann dabei ist und wie er dann auch doch die Leute mitreißen kann. Und die Qualität, die er dann doch noch hat, das hat man schon jetzt hin und wieder gesehen. Das wird, glaube ich, ein Spieler, der wird in dieser Saison vielleicht nicht die tragende Rolle und der große Fixpunkt in der Offensive sein. Aber ich gehe schwer davon aus, dass Simon Skalatidis mit seiner Qualität uns zwei, drei Spiele entscheiden wird. Und dann werden wir sagen, das war der richtige Mann zur richtigen Zeit. Und der gibt auch so ein bisschen eine Mannschaft, die sich ja gerade findet, und die noch nicht so richtig einschätzbar ist. Der gibt dieser ganzen Truppe auch so ein bisschen Identität. Das braucht, glaube ich, jeder Fußballverein ein bisschen. Ja, Simon Skalatidis haben wir in unserer Saisonvorschau auch schon hervorgehoben. Und ich glaube, das, was man immer nicht einschätzen kann in so einer wilden neuen Truppe mit so vielen Neuzugängen, braucht es auch Führungspersonal, Führungskräfte. Und da könnte ich mir vorstellen, dass Simon Skalatidis auch wirklich eine tragende Rolle spielt. Der ist ja auch super ehrgeizig. Das hat man ja mehrfach schon auch gesehen, wenn er ausgewechselt wurde. War er jetzt nicht unbedingt damit einverstanden, wollte eigentlich noch weiterspielen. Also von daher kann ich das nachvollziehen und hätte mir schon so ein bisschen mehr von ihm erhofft tatsächlich, aber das kommt bestimmt noch. Das wollen wir hoffen. Aber er war nicht auf deiner Liste? Nee, er war nicht auf meiner Liste gewesen. Ich habe natürlich zwei, also einen so richtig, ich glaube, der ist nicht auf vielen Listen wahrscheinlich. Also auf meiner Liste ist dann tatsächlich noch Linus Kweiser mit drauf. Einfach ein guter Kicker, auch ein. Also so ein bisschen ähnlich Typ Maciejewski, ein bisschen mehr mit Dribbling und weniger mit Schuss und mit Übersicht, aber der kann da schon richtig für Unruhe sorgen. Der ist jetzt natürlich in den letzten Wochen dann eben ausgefallen, konnte sich nicht mehr beweisen, aber wie er da am Anfang der Saison schon die Tore schoss, das war schon wirklich kaltschnäuzig und wirklich eine Verstärkung. Und ich hoffe, dass das jetzt dann, wenn sich die Mannschaft gefunden hat. Nochmal mehr zum Tragen kommt. Ja, wie ich es gesagt habe, er ist, glaube ich, nicht ein Spieler, der gegen einen tiefen Block spielen kann. Also er braucht wirklich seine Meter, wo er seine Geschwindigkeit und seine Technik kombinieren kann. Also ich kann mich da wirklich, also das, was mir schon allein reicht, um ihn auf diese Liste zu setzen, war das erste Tor der Saison, wie er dem Alt-Kliniker, Innenverteidiger einfach so einen Beinschuss verpasst, an dem vorbeigeht und dann so das Tor erzielt. Das ist halt so eine Sache, die sieht man in der Regionalliga einfach nicht. Und die hat man auch schon in der Dritten Liga nicht wirklich gesehen. Also man sieht, dass da Qualität ist. Und ich glaube, wenn er seine Rolle so ein bisschen findet, wenn wir auch endlich mal gegen Gegner spielen, die halt denken, gegen Autospiel machen zu können, weiter vorne stehen. Und dann kommt vielleicht mal die Flügelzange, Usain Pauling und Linus Quaiser. Dann bin ich mal gespannt, wie da die ein oder andere Mannschaft drauf reagiert. Also ich hoffe wirklich sehr, dass Linus Kweiser noch ein paar Tore und ein paar Highlights produziert. Ja, das ist schön von dir zusammengefasst und ich hoffe, das wird auch so sein. Wir müssen das ja jetzt auch jinxen, dass das so passiert. Jetzt würde ich dir mal die Frage stellen. Ich habe ja gesagt, ich habe noch einen auf der Liste. Das bin ich sehr gespannt. Überraschend. Hast du eine Idee, mit welcher Position habe ich meine Probleme, falls du vorher die Podcast natürlich ordentlich gehört hast? Jetzt werde ich vom Lehrer abgefragt. Schwierig, aber fällt mir jetzt wahrscheinlich die Abwehr. Es ist die linke Verteidigerposition, mit der tue ich mich wirklich, wirklich sehr, sehr schwer, muss ich sagen. Und da bin ich tatsächlich dabei bei Paul-Lewy-Wagner. Als guten Neuzugang, weil der mich im letzten Spiel in Erfurt, da wo ich vor Ort sein konnte, wirklich überzeugt hat. Das hat ja mein Sohn auch dann festgestellt, im Stahl ist es viel cooler, weil man richtig viel sehen kann und nicht nur den Fernsehausschnitt hat. Und der hat natürlich auch schon einige schwierige Spiele am Saisonanfang gehabt, wo er gekommen ist oder wo er Stamm gespielt hat. Von Anfang an, das zugegebenermaßen. Aber ich glaube tatsächlich, wenn ich so Kukowas und Wagner so sehe, ich glaube tatsächlich, das höhere Potenzial nach oben hat, glaube ich, fast Wagner. Wie sage ich das diplomatisch? Er wäre jetzt bei mir nicht zwingend auf den ersten Listen gewesen. Ich bin aber auch wahrscheinlich, ja, da ist man voreingenommen, wenn man auf der anderen Seite Maxi Burkhardt wirklich mit dem Messer zwischen den Zähnen alles wegverteidigen und alles wegschlagen und grätschen sieht. Ich glaube, da fällt halt Levi Wagner mit seiner Spielweise auf der anderen Seite ein bisschen ab. Ja also ich hätte ihn nicht auf meiner Liste gehabt, wie gesagt, ich sehe da eher so meine Wunschvorstellung eines Außenverteidigers bei Maxim Burkhardt auf der anderen Seite, ich bin was mich sehr bisher, sehr ärgert ist, dass Jonas Kehl noch nicht ein Spiel machen konnte der hat mir in der Vorbereitung extrem gut gefallen, auf der rechten Außenseite ich glaube, der ist wirklich ein Spieler, der auch nochmal eine ganz andere Spielweise hat als Außenverteidiger. Den hätte ich gerne auf dieser Liste jetzt gehabt, wenn er gespielt hätte und er das gezeigt hätte, was er in den Vorbereitungsspielen gesehen hat, aber, Auf der linken Außenverteidigung-Position tue ich mich auch schwer. Da hätte ich jetzt Levi Wagner gar nicht so, nicht mal auf der Eins gehabt. Da ist für mich Coco der bessere LV zurzeit. Aber vielleicht wird uns Levi Wagner komplett überraschend über mich bekehren. Okay. Gibt es sonst noch was, was du unserer Hörerschaft mitteilen möchtest? Wir haben ja jetzt unsere Top 5. Durchgeguckt. Gibt es noch jemanden, den du sagst, der war ganz knapp dran, der hätte eigentlich da mit reingepasst? Ich bin sehr, sehr gespannt, was der letzte Neuzugang Fischl in den nächsten Spielen macht. Ob er vielleicht, also ich habe nur Gutes gehört bis jetzt aus dem Trainingsumfeld. Also ich bin da sehr positiv gestimmt, dass er vielleicht diese eine oder andere, Abwehrproblematik lösen kann, wenn er dann den Fitnesszustand hat. Es ist natürlich immer so, wenn man einen Spieler erst sehr spät holt, dass der natürlich dann die Vorbereitung ein bisschen verpasst hat und dann noch nicht auf dem Fitnesslevel ist. Deswegen wäre der vielleicht noch ein bisschen auf der Liste. Ansonsten bin ich mal gespannt, was eure Fans sagen. Vielleicht haben wir hier einen komplett vergessen. Vielleicht sind sie dann, ganz anderer Meinung, was unsere fünf Picks angeht. Genau, das ist eine wunderbare Überleitung. Also da an unsere Hörerschaft gerne immer die Folgen natürlich hören, teilen und auch gerne kommentieren. Gerade hier kann man sich ja da ein bisschen anschließend seine Top 5 uns nennen. Und dann bedanke ich mich bei dir, Max. Und ich wünsche allen eine gute Zeit bis zur nächsten Aufnahme. Hört einfach rein, guckt bei Instagram. Ihr werdet schon die Informationen bekommen. Glück auf!